2014-11-10

Tag/Day 9 auf der/on QUANTUM OF THE SEAS in Bayonne, NJ

Scroll down for English explanations - alternates with German explanations. - NORMALLY -
BUT UNFORTUNATELY I AM SORRY TO LET YOU KNOW:
CURRENTLY MY TIME IS SO LIMITED THAT I HARDLY CAN WRITE THE GERMAN VERSION OF THE BLOGS.
I NEED THE TIME TO WRITE THE GERMAN VERSION FIRST AS I NEED TO KEEP MY MEMORIES FRESH.
THEN I AM EXPERIENCING THE VOYAGE ONE MORE TIME WHEN I TRANSLATE IT.
ALTHOUGH I AM TEMPORARY OUT OF WORK FROM SEPTEMBER 23, 2014: I HAVE NO TIME TO DO THE TRANSLATION IN NEAR FUTURE.
SO SORRY: YOU NEED TO WAIT
OR YOU NEED TO USE THE TRANSLATOR ON GOOGLE.
THANK YOU FOR YOUR PATIENCE.



Morgens vor 05.00 Uhr ist bereits auf dem offenem Deck die Hölle los. Es ist eiskalt und alle laufen so rum, als ob sie einen Landgang auf Grönland wohl haben. Überall ertönt Musik, die mit New York zu tun hat: "An Englishman in New York", "Empire State of Mind" usw. - Gibt es eigentlich gar keine Lieder über New Jersey. Schließlich fahren wir ja nach Bayonne, NJ. Überall gibt es kostenlos Sekt bzw. Sekt-Orange - nur meinen Smoothie gibt es nicht mehr an der Solarium Bar. Die Stimmung ist sehr gut. Da muss man sagen: haben sie toll gemacht!





Mit minimaler Verspätung erreichen wir die Verrazano Narrows Bridge.

Ich habe keine Lust extra hoch zu laufen, um zu sehen, wie nahe wir mit dem Schornstein rankommen. Auch später als es hell wird, können wir schön rüber zur Brücke gucken.





Wir fahren an der Freiheitsstatue vorbei.

Es ist ein toller Anblick.





"When you get lost between the Moon and New York City...".





Der Kapitän dreht direkt vor der Freiheitsstatue. Ist das nicht fantastisch. Weil ich gefragt habe...

Ich gehe mal davon aus, dass aus PR-Gründen eher etwas geplant war.
Aber zumindest habe ich laut gefragt.





Und später als es hell wurde.





Und der zweite Höhepunkt: Die Skyline der Südspitze Manhattans mit dem neuen One World Trade Center.





Und wenn man ohne Sonderschleife vor der Freiheitsstatue ankommt: dann biegt man rückwärts in das Hafenbecken von Bayonne rein und sieht dann mit der Entfernung die Skyline von Manhatten.

Und leider dann eben auch mit ein paar Hindernissen. Deswegen liebe ich die Einfahrt in den Hudson River hoch bis zum Manhattan Cruise Terminal.





Und nach dem wir gedreht haben, gucken wir auf die Brooklyn-Seite.

Hier geht gerade die Sonne auf.





Zunächst hatte ich ja Befürchtungen gehabt, dass wir viel zu früh anlegen und wir alles bloß im Dunkeln sehen: aber ich muss zugeben, dass Royal Caribbean es perfekt insziniert hat.

Nur wie haben sie es mit dem Sonnenaufgang an diesem Morgen arrangiert.





Es war auf jeden Fall fantastisch.

Nur am Temperaturregler hätten sie noch etwas drehen können... Vermutlich hat jemand die Karte rausgezogen und es wurde dann kühler, wie in meiner Kabine...





Und das historische Feuerlöschboot begleitet uns bis zur Einfahrt in das Hafenbecken von Bayonne.





Ich habe meinen Eltern versprochen, dass die Einfahrt nach New York aufregend wird.

Auch sie waren schon mehrfach hier, aber es ist doch etwas anderes in New York mit einem Schiff anzukommen oder einfach mit dem Flugzeug am JFW oder Newark aus Übersee zu landen. Nur wenn man in La Guardia landet, bekommt man manchmal einen kostenlosen Rundflug.





Der kleine Bruno hat die selben Eigenschaften, wie der große Bruno: nur Dummheiten im Kopf...

Er versucht die Fackel der Freiheitsstatue auszupusten.





Aber auch er genießt den Anblick New Yorks.

Und beim Versuch King Kong zu spielen, kommen bereits die Helicopter...





Und noch ein paar Selfies.





Und die Bilder können am Morgen noch abgeholt werden, die bestellt wurden.









Auf zum letzten Frühstück. Meine Eltern begleiten mich zum American Icon. Die Schlange wird schnell abgearbeitet. Mein Vater ist ganz glücklich, weil jetzt die Sonderwünsche auch klappen und man tatsächlich ein Omelette aus Eiweiß bestellen kann. Und er sagt, dass es besonders lecker sei. Wir genießen den letzten tollen Service durch Hilda Ramos.

Zwischenzeitlich werden die Kabinen schon vorbereitet. So stehen auch nochmals die Türen auf für die Familien-Suiten-Kombinationen, bei denen drei Kabinen zusammen verbunden werden können. Die ersten Gäste sind schon raus, so dass man auch mal ein paar Innenkabinen mit virtuellem Balkon sehen kann. Offensichtlich gibt es wieder Schwierigkeiten mit den RFID-Schlösser an den Türen. Und offensichtlich gibt es woanders auch Body Lotion, die ich zum Leidweisen meines Hautarztes viel zu selten verwende.





Die Ausschiffung beginnt. Ich klebe mir meine 34 auf die Rückseite meiner Karte, falls einer doch gucken sollte. Beim Vorbeilaufen sieht man doch, zu welchen Abschnitten die Kabinen auf Deck 10 aufgeteilt sind. Überall hängen die unterschiedlichen Säcke für die dreckige Wäsche. An den Anzeigetafeln an Bord wird der aktuelle Stand angezeigt. Weniger gut: es entsteht zwischendurch eine Riesenschlange und die Zeiten werden einfach wortlos an den Anzeigetafeln geändert. So muss ich schnell den Limousinendienst informieren, damit sie ggfls. den Auftrag neu einstellen. Warum passiert das eigentlich nur immer bei Royal Caribbean und Celebrity? Zumindest habe ich das Gefühl :bei den anderen passiert das nicht... oder die anderen informieren besser, so dass man nicht den Eindruck hat, dass es schlecht läuft. Aber hier bekommt man selbst, wenn man fragt, selten eine vernünftige Antwort. Es wird die Getränkestation von Café two 70° geöffnet, damit die Gäste zumindest mit Wasser versorgt werden, solange die Wartezeit unbekannt ist. Die Raucher ziehen sich alle auf die Promenade zurück und dort wird aber nichts angesagt. Zumindest sieht man von dort, dass nichts mehr läuft. Mein Vater erobert sich einen Kokon und bevor er sich breit machen kann, um darin fotografiert zu werden, darf 34 raus.

Die Wartezeit nutze ich, um mich mal auf der oberen Ebene von two 70° umzusehen.





Den Workshop entdecke ich jetzt erst.

Und auch, dass die Promenade nicht rundum führt, was ich sehr gerne mag.





Kurz vor New York beginnt das High Speed Internet so dass ich gut uns auf Marine Traffic verfolgen kann.

Und ich kann endlich in akzeptabler Zeit auch meine Bilder auf den FTP-Server bei T-Online hochladen.





Und jetzt meldet sich auch der Update-Server von Apple mit einem Update von Royal IQ.

Ein hilfreicher Mitarbeiter bringt uns wegen des Gehstocks meines Vaters an der Schlange vorbei direkt in die neue Gepäckhalle. Das Gepäck finden wir schnell und auch einen Gepäckträger. Der wiederum darf nämlich auch in eine Sonderschlange. Bei der Einreise taut das Eis erst auf, als der Beamte feststellt, dass ich ja in der Nähe (für amerikanische Verhältnisse) von Hanau wohne. Dort war er jahrelang stationiert. So sind wir 10.50 Uhr bereits draußen. Die Limousine habe ich auf 11.30 Uhr umbestellt, weil nur 15 Minuten kostenlos gewartet wird.





Nun gab es zwei Probleme: wir können unserem Fahrer nicht sagen, an welchem Ausgang wir stehen. Unser Gepäckträger informiert uns, dass wir die ersten Passagiere am brandneuen Cruise Terminal in Bayonne sind und daher gibt es noch keine Nummern an den Ausgängen, wie beim alten Terminal, an dem wir später vorbeifahren.

Und niemand kennt die Wegeführung und so verscheuchen Polizisten ständig die Fahrzeuge, die jemanden abholen oder bringen, weil keiner weiß, wo er sich hinstellen darf.





Zum Glück ist es aber sonnig und warm.

Weil es auch keine Sitzmöglichkeiten gibt, muss mein Vater auf dem Koffer sitzen.





Aber da kommt unsere Limousine (wegen des Gepäcks ein Van) von Carmel.

Sehr schönes und sauberes Auto mit viel Platz für uns drei.





Und das ganze Gepäck passt rein.

Wir lassen uns zu Hertz am Flughafen Newark fahren. Dort steht ein großer Crysler Town and Country für uns bereit. Ich habe über den ADAC gebucht, weil es in diesem Fall günstiger war. Weil man online mit der Kreditkarte zahlen muss und ich für die hohen Kosten an Bord und in den USA etwas Luft haben wollte, wollte ich es nicht. Deswegen habe ich dann ein ADAC-Reisebüro aufgesucht, um dann festzustellen: auch hier geht nur mit der Kreditkarte. Und vor allem: sie machen das gleiche, was ich auch getan hätte: im Internet zu buchen. Nur zwischenzeitlich war das günstigste Angebot mit Alamo schon ausgebucht. Ärgerlich.





Zu meinem Erstaunen bekomme ich jedoch ein NeverLost mit, obwohl ich gar keinen bestellt hatte. So hätte ich mir die Kosten für meinen TomTom auf dem iPhone für die USA sparen können.

Unterwegs gibt es dann Probleme. Raststätten entlang der I-95 bedeuten in der Regel Fast Food. Ein Smoothie besteht nicht aus frischen Früchten sondern aus stark zuckerhaltigem Sorbet. Nach langem hin und her nehme ich ein Hot Dog von Nathan's Famous. Durch meinen Würstchen-Check an Bord wusste ich ja, dass der Coney Island Hot Dog sehr weich ist und als ich auf Coney Island schon mal war, wusste ich auch dass mit Coney Island Hot Dog ein Hot Dog von Nathan's gemeint ist. Ein Stückchen Käse von der Stange. Ein bis zwei Pommes Frites, die aus Kartoffelbrei sind und sofort im Mund zerfallen und ein Protein-Drink, der allerdings wie Orangen-Backsoda-Zahnpasta schmeckt, bilden mein Mittagessen.





Ich habe meine Eltern bei meiner Tante Dorothy in der Nähe von Washington DC abgesetzt und mich direkt in meinem Hotelzimmer um die Ecke im Hampton Inn zurückgezogen.

So können meine Tante und mein Vater in aller Ruhe ihre Kindheitserinnerungen austauschen, ohne dass ich die ganze Zeit zuhören muss. Und später geht es mit denen und meinen Cousinen Angela und Robert und deren Familien, die im Großraum von Washington DC leben zu Joes Crab Shack zum Abendessen. Sachen, die ich nicht essen darf und die alle gerne gegessen hätte. Aber ich wollte kein Spielverderber sein. Und das gehört zum Veränderungsprozess mit dazu: Disziplin und Versuchungen widerstehen. So gibt es für mich wieder Suppe und wieder eine Fischfrikadelle.





Leider stelle ich fest, dass ich wohl ein paar Hemden an Bord vergessen habe einzupacken. So muss ich heute Abend zu einem Surf 'N' Suds Laundromat. Dort kann ich die Wäsche einfach abgeben und für 10 USD (2014 für min. 10 lbs.) waschen und falten lassen. Leider bieten sie keinen Bügelservice an.

Aber drei Stunden später kann ich alles wieder abholen und auch meine Vitamine sind angekommen. Weil mein Magen ja nicht mehr so funktioniert, wie vorher, muss ich bis zu meinem Lebensende jeden Tag bestimmte Vitamine und Calcium-Citrat zu mir nehmen. In den USA sind Vitaminpräparate in der Regel günstiger. So habe ich sie vorab bei Bariatric Advantage bestellt.




Und am Schluss noch ein kleines Video von der QUANTUM OF THE SEAS mit einigen Szenen als es etwas unruhiger war und einigen Szenen aus dem Badezimmer.

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