2014-11-05

Seetag/Day at Sea 4 auf der/on QUANTUM OF THE SEAS

Scroll down for English explanations - alternates with German explanations. - NORMALLY -
BUT UNFORTUNATELY I AM SORRY TO LET YOU KNOW:
CURRENTLY MY TIME IS SO LIMITED THAT I HARDLY CAN WRITE THE GERMAN VERSION OF THE BLOGS.
I NEED THE TIME TO WRITE THE GERMAN VERSION FIRST AS I NEED TO KEEP MY MEMORIES FRESH.
THEN I AM EXPERIENCING THE VOYAGE ONE MORE TIME WHEN I TRANSLATE IT.
ALTHOUGH I AM TEMPORARY OUT OF WORK FROM SEPTEMBER 23, 2014: I HAVE NO TIME TO DO THE TRANSLATION IN NEAR FUTURE.
SO SORRY: YOU NEED TO WAIT
OR YOU NEED TO USE THE TRANSLATOR ON GOOGLE.
THANK YOU FOR YOUR PATIENCE.



Kennt jemand zufällig die Zeitzone UTC -3 zufällig und vor allem den richtigen Ortsnamen, damit man auf seinem iPhone jetzt die richtige Zeitzone einstellen kann? Nach langem Suchen: Grytviken auf Südgeorgien (Gehört zu Großbritannien)...





Wir steuern die Azoren an. Gestern musste ich doch in der Bordklinik wegen eines Notfalls warten. Dieser Notfall kann nur an Land behandelt werden und so steuern wir die Azoren an, um den Passagier und seine Frau einem Boot zu übergeben, das ihn dann an Land setzt.

Mittlerweile ist auch die Karte freigeschaltet worden, so dass wir auch auf dem Fernseher verfolgen können, wo wir sind.









Und auch die Kamera nach vorne wird freigegeben. Leider wird auf keinem Fernsehkanal die Bordansagen übertragen. Als ich den Guest Services darauf anspreche, dass andere Gesellschaften das machen, wehrt man sich wehement dagegen. Man will keinesfalls den Gast in seiner Kabine stören. Lieber sollen sie dann halbnackt oder wie auch immer in den Flur hinaus laufen und dort hören.





Meine Pflaster sind immer noch ein wenig blutig, wenn ich sie wechsele. Ich bin doch sehr verwundert, wieviel noch rauskommt.

Ein Effekt, vor dem gewarnt wird, ist der sog. Dumping-Effekt: bei zuviel Zucker bzw. Kohlenhydraten nach der Operation. Wenn ich ihn schon haben soll, dann bitte an Bord mit der Infrastruktur: ein Arzt, ein Bett und jede Menge Toiletten. Nach dem ich insgesamt drei Stück an zwei Tagen verteilt gegessen habe und eben nichts merke, breche mein Experiment ab und Camilla und die Schwester, die gestern meine Fäden entfernt hat, dürfen meine Pralinen aufessen. Erst als ich in den USA bin, geht es mir diesbezüglich schlechter, weil bei denen fast in jedem Lebensmittel Zucker ist. Auf Zuckerersatz verzichte ich weitestgehend, sogar auf Stevia. Bei Dumon hatten sie ja sogar Pralinen auf Stevia-Basis. Aber in der Ernährungsambulanz Mannheim hat man mich darauf hingewiesen, dass bei fehlendem echten Zucker, der Fettabbau eingestellt wird und so sind auch Menschen, die sich ausschließlich von Light-Getränken ernähren doch dick, weil zwischenzeitlich eben kein Fett abgebaut wird.





Man merkt, dass wir in der Wetterküche Europas sind: Azoren... Nebel.

Regen...





Grau in grau.

Hagel??? (Später stellt sich heraus, dass jemand über uns sein Glas über die Railing entsorgt hat!)





Und Camilla ist ein echter Schatz, und macht auch mal zwischendurch den Balkon sauber...

damit wir ihn bei Sonnenschein wieder nutzen können.





Ich bekam Tage zuvor einen Anruf mit drei neuen Alternativterminen für das Dreamworks Cast Frühstück. Leider hat man nur drei Kleinigkeiten vergessen zu erwähnen: 1. Das Frühstück ist zu 98% identisch mit dem Frühstück im American Icon. Es gibt lediglich sehr wenige Spezialitäten für Kinder, die man für die Veranstaltung angepasst hat. 2. Dass man sich einen Tisch teilen muss, was ich wie die Pest hasse und 3. Dass es drei verschiedene Themen an den frei verschiedenen Alternativterminen gibt. Als "Madagascar"-Fan bin ich daher sehr enttäuscht, dass heute "Drachenzähmen leicht gemacht" dran ist. Ich kenne den Film nicht und erst beim Essen mit Nicole, die Grundschullehrerin ist, erfahre ich später, dass sie den Film zumindest von ihren Kindern kennt. Die Veranstaltung erinnert insgesamt mehr an eine Veranstaltung, die ich wohl zuletzt vor rund 40-45 Jahren besucht habe: eine Geburtstagsfeier bei McDonald's. Die Tische bekommen alle Tischnummern und jeder Tisch wird nacheinander aufgefordert nach vorne zu kommen, um sich fotografieren zu lassen. Zwischendurch ein paar Tänzchen, Liedchen und Frühstück. Und man bekommt Stickers. Auch hier ist es nicht möglich Sonderwünsche zu äußern.

Zu meinem Erstaunen findet es mein Vater sehr lustig. Und meine Mutter sammelt alle Sticker für meine Nichten ein.





Ich war wieder an meinem Tiefpunkt. Wieder bekomme ich kein Kräuterrührei aus frischem Ei. Sie machen Omelettes mit Kräuter. Und sie machen Spiegeleier. Sie haben also Kräuter an Bord. Sie haben frische Eier an Bord. Ich habe nicht nach Kaviar und Blinis zum Frühstück verlangt! Als nach mehrfachem Rückfragen mir zwei Joghurt-Becher auf den Tisch geknallt werden, weil man sich nicht mal merken konnte, welchen Joghurt ich wollte, ist meine Geduld am Ende! Zumindest schaffen sie es mir ein Rührei ohne Kräuter aus frischen Eiern zu machen. Als ich nachfrage, woran das liegt, heißt es, dass die IT in Miami noch nicht so weit sei und ich mich gedulden müsste, bis dass die IT so weit sei. Bis dato werden keine Sonderwünsche an die Galley übermittelt und ich muss das Essen, wie es im Computer steht. Die Aussage führte dazu, dass ich sofort auf die Royal Esplanade spazieren gegangen bin, weil ich mittlerweile wusste, wo man am Besten den Food & Beverage-Manager antrifft. Er entschuldigt sich und sofort wird Papier und Stift wieder in den Restaurants eingeführt, um Sonderwünsche erfüllen zu können. Ich brauchte jemandem aus deiner Abteilung ja schon Tage zuvor, damit nach 22 Stunden endlich mein Wasserpaket geliefert wird, das ich am ersten Tag bestellt habe. Ich habe dann 12 statt 8 Flaschen für die lange Wartezeit bekommen. Und irgendwie hat es mich schon gewurmt, wenn ich gerade bei der Bestellung bin und ein Bar Supervisor meint, dass sein Problem so groß ist (welche Biermarke am ehesten "Lager" entspricht), dass der Barkeeper, der gerade meine Bestellung aufnimmt, seine Arbeit unterbrechen muss. Zum Glück ist die Hälfte der Reise schon fast vorbei. Nur ein schönes Schiff mit tollen innovativen Attraktionen reicht mir nicht, um glücklich zu sein. Ich brauche mehr. Vor allem guten Service. Da mag ich vor allem eines nicht: wenn ich noch am Essen bin und man mir den Teller quasi schon wegzieht. Und ich dachte immer man bringt die Besten der Besten auf einem Schiff zusammen, um ein Schiff zu eröffnen...

Mit diesem Plakat wird die Veranstaltung beworben und keiner von denjenigen, die auf dem Plakat sind war da! So kommt dann heraus: an jedem der drei Termine ist ein anderes Thema. Die Helden aus "Madagascar" sind erst am dritten Termin dran. Warum sagt das eigentlich keiner, wenn die Termine angeboten werden? Bevor mir der Kragen platzt (zu diesem Zeitpunkt war es noch möglich, weil ich ja noch nicht so viel abgenommen habe...) wird mir kurzerhand angeboten, dass ich nochmals an meinem Wunschtermin teilnehmen darf. Ein guter Vorschlag, den ich auch gerne akzeptiere.





Das ist also das Silk...

Bald essen wir hier zu Abend und chinesische Crew-Mitglieder haben uns vorgewarnt, dass wir enttäuscht sein werden... als Chinesen... was wollen sie erst machen, wenn sie von China aus die Fahrten auf der QUANTUM OF THE SEAS anbieten?





Das Programm auf dem Fernseher wird immer weiter erweitert. "Devinly Decadency" - In eine Hamburger-Bude will ich eigentlich nicht. Dafür gibt es doch Johnny Rockets... Aber ich habe auch schon gehört, dass es ganz tolle Hamburger Bude sein soll...

Ich versuche einen Tisch zu reservieren: Alle Anrufe werden ins Nirvana umgeleitet und so muss ich selbst hochlaufen, um dann zu erfahren: alle Tische für Lunch und Dinner sind ausgebucht - bis zum Ende der Fahrt.





Im Fernsehen steht für gestern etwas ganz merkwürdiges: Gleichzeitig hatten wir Chef's Table und American Icon. Dabei hatten wir an diesem Tag ursprünglich eine Reservierung für Izumi. Und das beste: es erscheinen nur Termine, die wir vor der Fahrt gemacht haben und alle anderen Termine müssen wir manuell selbst eintragen, was allerdings im Moment noch gar nicht funktioniert.

Ich gehe dann alleine mal das Schiff entdecken. Merkwürdig, wenn man auf einmal nicht mehr weiterkommt...





Es war schön, so bei diesem Wetter mal wieder über die offenen Decks zu laufen. Alle hatten sehr viel Freude, weil später auch das Schiff dann im Wasser still lag und man wirklich alles sehr gut genießen konnte.

In Erinnerung an meine Grundschullehrerin Frau Pannen, die ja mehrfach mit uns auf Kreuzfahrten unterwegs war, versuche ich etwas zu konstruieren, was ich früher bei ihr gelernt habe. In der Nähe des Großen und des Kleinen Bärens befindet sich der North Star... Ausgerechnet jetzt gibt es eine kurze Unterbrechung im Betrieb, so dass ich das Bild aufgebe.





Mittags erreichen wir Ponta Delgada auf den Azoren. Alle nutzen die Chance nochamls zu EU-Konditionen zu Hause anzurufen. Drei Sachen sieht man vom offenen Deck: 1. wie schön grün die Insel ist und dass ich es sehr bedauere doch im April mit der EURODAM wieder hier zu sein. Aber das mussten wir leider absagen. 2. wie schnell sich in der Wetterküche Azoren sich das Wetter ändert. 3. wie ein Lotsenboot kommt und den Passagier übernimmt und sicherlich auch manche Ersatzteile an Bord gebracht hat, die zwischenzeitlich telefonisch angefordert wurden, als feststand, dass wir hier halten würden.

Ich gehe nochmals zum Heck und gucke beim Flowrider zu. Leider darf ich im Moment noch kein Wassersport betreiben. Erst, wenn die OP-Wunden einigermaßen abgeheilt sind. Auch keine Sauna, Dampfbäder oder Whirl-Pools auf dieser Reise.





Leider durfte am RipCord auch noch nicht teilnehmen. Da zuviel Druck auf die OP-Wunden gelegt wird. Für meine Eltern wäre das nichts, allerdings gab es auch viele Senioren, die sich darin versucht hatten. Man hat eh nur weniger als eine Minute, um sich zu versuchen. Wer Lesen kann ist stark im Vorteil. Eine Frau hat wohl nicht gelesen, dass man festes Schuhwerk braucht, das auch zugebunden werden kann. Mit so Sommer-Strand-Latschen war es dann so: ein Schritt in die Kammer und schon war ein Schuh oben an der Decke... Im Gegensatz zur NAVIGATOR OF THE SEAS muss man hier an Bord schon aktiver sein. Ich vermisse schon die Eisshows. Und ich bin schon auf Wassershows auf der ALLURE OF THE SEAS nächstes Jahr Oktober gespannt. Hierfür haben wir ja extra einen Balkon gebucht, dass wir direkt von da mitgucken können.

Eigentlich hätte mich mal interessiert, wie das Angebot am Seaplex Dog House ist, aber da tat sich leider noch nichts.





Es ging nicht um das Essen, sondern um das Gucken!





Noch einen Blick auf den North Star.





Man musste für alles eine Termin über Royal IQ vereinbaren, aber nicht für den North Star. Die Schlange bedeutet ca. 2 1/2 Stunden Wartezeit. Ein Ticket-System soll eingeführt werden. Mich wundert es allerdings, dass der Onboard Revenue Manager nicht schon längst fliegende Händler losgeschickt hat. 2 1/2 Stunden Warten bedeutet nämlich 2 1/2 Stunden keinen Umsatz machen zu können... Vor allem an der Ecke, an der man warten musste, war es so knackig kalt und windig, dass viele mit dem Wintermantel dort gewartet haben.





Das Fällt unter Kunstobjekt.

Und das fällt unter Werbeträger.





Allerdings ein sehr überzeugender Werbeträger: ich habe nämlich dort bei Kiehl's auch eingekauft. Jetzt steigt ja meine Attraktivität, also muss ich auch mehr tun...

Und ich trage mich für einen Termin bei einem Future Cruise Consultant ein. Vor Tag 7 gibt es eh keinen Termin mehr.





"Welcome to Guest Services" - Willkommen bei der Gästebetreuung. Endlich läuft das Laufband. Und ich weiß endlich, wo sich die Schalter befinden.

Ich nutze meine Rabatte als Gold Mitglied und kaufe mir ein T-Shirt in L statt XXL. Ich will ja für die Zukunft schon gewappnet sein. Und so eine wasserdichte Tasche für den Strand oder ähnliches ixt ja auch nicht schlecht.





Heute Mittag teste ich mal das Café two 70°.

Eine SB-Ausgabe mit Suppe und Sandwiches.. Also typisch amerikanisches Mittagessen.





Wie gerne hätte ich jetzt mir ein warmes Reuben-Sandwich bestellt. Aber ich weiß, dass ich es nicht darf und auch nicht vertrage. Noch ca. 6-9 Monate... Die Gefahr, dass sich eine Rindfleischfaser um die inneren OP-Nähten wickeln ist zu groß...





Es bleibt daher bei der Suppe, bei der mal wieder die Nudeln und das Hühnchen in der Suppe fehlen. Warum heißt es denn sonst Chicken-Noodle-Soup. Das Hühnchen nehme ich mir kurzerhand aus den Wraps heraus. Ich muss viel Eiweiß zu mir nehmen und keine Kohlenhydrate. Deswegen nur das Hühnchen. Der Rest bleibt leider liegen. Mein Kopf meint, dass er andere Mengen gewohnt ist. Mein Magen gibt aber im Moment das Kommando.

So gucke ich den Technikern zu, wie sie an der "Multivisionswand" (so nannte man es früher bei "Der Große Preis" im ZDF) arbeitet.





Aber diese Wände werden wohl von der Anti-Atom-Lobby roboter-gesteuert. Erinnert mich alles an Gorleben und Asse als ich noch in Niedersachsen gelebt habe.





Auf das offene Deck kommen wir im Moment nicht. Es wird gerade die Glasschiebetür geputzt. Weil ich aus Deutschland bin und wir zufällig in meiner bisherigen Firma die gleiche Schließanlage haben, bin ich der einzige, der innen die Bedienung der Türen kennt und sie wieder öffnen kann, als er uns Signale gibt, dass wir sie wieder in Betrieb setzen sollen.

Erinnert doch sehr an NORWEGIAN EPIC und ROYAL PRINCESS.





Ich hasse solche Promenaden, bei denen man nicht auf das Meer blicken kann. Finde ich frustrierend.

An einer Stelle auf der Höhe des Jamie's Italian Kitchen gibt es Plätze direkt auf der Promenade. Das haben schön von der NORWEGIAN BREAKAWAY abgeguckt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine Art Lümmelecke für die Raucher, die ich allerdings erst bei der Ausschiffung entdecke.





Meine Wäsche ist zurück.

Und gleichzeitig wird mir ein neues Waschangebot unterbreitet.





Für 30,00 USD (2014) darf ich diesen Papierbeutel füllen, allerdings nur mit folgenden Teilen: Schlafanzüge, Socken, kurze Hosen, Badebekleidung, T-Shirts und Unterwäsche. Alles andere, was man in diesem Beutel findet, wird zum regulären Preis abgerechnet. Für mich lohnt es sich nicht mehr, weil ich auch andere Sachen waschen lassen will und auch erst zur allerletzten Möglichkeit ohne Express-Aufschlag.

Nun bekommen alle Gäste den Lanyard der Eröffnungssaison der QUANTUM OF THE SEAS geschenkt, den es bisher nur exklusiv für cruisecritic.com-Mitglieder gab.





Mein Douglas Ward kommt unterschrieben zurück.

Und wieder muss ich mal wieder in den Flur hinaus, um zu hören, was eigentlich unser Kapitän uns zu sagen hat. Man muss ich eben nur stark und selbstbewusst genug fühlen, um nicht gute Ideen der Konkurrenz auf den eigenen Schiffen umzusetzen...





Und endlich funktioniert es auch, dass man Termine nachträgt...

Wenn dieses Rädchen nicht wäre...





Aber nach mehrmaligem Versuchen, komme ich zur Erkenntnis: Der erste Schuss muss sitzen, weil nachträgliche Korrekturen sind echt schwierig.

Mamma Mia - Die Archillessehne dieser Fahrt. Als ich spaßeshalber reingehe, läuft die Show bereits. Wie gesagt: Ich reise ohne Notar: ich könnte schwören, dass die neuen Termine 30 Minuten vor bzw. nach den bisherigen Terminen lagen. Der Cruise Director kann zuvor soviel erzählt haben, wie er will, maßgeblich ist das, was im Programm steht. Meine Eltern sagen, dass es sehr schön war. Die wenigen Szenen, die ich gesehen habe, haben im Übrigen wenig mit der Filmfassung mit Meryl Streep gemeinsam. Ich nur wenige Minuten im Stehen zu. Es sind viele im Theater, die nur im Stehen zugucken. Für mich hat das mit einer entspannten Kreuzfahrt nichts zu tun.





Auf geht es zu Johnny Rocket's. Auf der NAVIGATOR OF THE SEAS war es einer meiner Lieblingsorte. Neben einem guten Burger bekommt man dort auch ein Tänzchen und Gesang der Kellner. War auf jeden Fall immer sehr lustig.

Leider hat sich das Johnny Rocket's auf der QUANTUM OF THE SEAS stark verändert. Es ist kein Diner's der 50-er Jahre mehr wie auf der NAVIGATOR OF THE SEAS, sondern Teil des Pool-Decks, sprich mit Außenplätzen und zudem nur noch bis 19.00 Uhr geöffnet. Es gibt nur zwei sog. Booths, wie man sie aus den klassichen amerikanischen Diner's her kennt.





Es war jedoch jetzt ein Ausgabe zum Mitnehmen.

Man bekommt alles hier in solchen Tüten und kann es mit in die Kabine nehmen, oder zu seiner Sonnenliege, oder auch in das Windjammer Café, falls es einem draußen zu kalt ist.





Wie mir jedoch bereits andere Kreuzfahrer bestätigt haben: das Angebot wurde stark verkleinert.

Einige ihrer bisherigen Lieblings-Burger finden sich auf der Karte nicht mehr wieder.









Man bekommt einen Pager, der einen benachrichtigt, wenn seine Bestellung zur Abholung bereit ist. Weil es bei Johnny Rocket's noch kein neues Terminal gibt, fällt mir auf, dass auf dem Beleg für den Hot Dog 15% Auto Gratuity berechnet wurden. Ich halte das für einen Fehler.

Und sicherheitshalber gucke ich auf der Speisekarte nach: "15% Gratuity will be added to beverages". Ich reklamiere es sofort und es wird mir mitgeteilt, dass von nun an 15% auch auf Speisen erhoben werden, aber man leider noch keine Speisekarte hätte. Weil man also noch keine Speisekarte hat, wird also der Gast einfach über den Tisch gezogen??? Was ist das für ein Mist???





Später bekomme ich den Hot Dog gut verschlossen zu mitnehmen.

Also reißt man das ganze wieder auf, weil man gegenüber an der Beilagenstation sich ja noch die fehlenden Sachen drauf macht, wie Gewürze, Gurken oder Relish. Aber das hilft auch nichts: Der Hot Dog von Johnny Rocket's schmeckt wie ein Gummiknüppel mit einem Kondom, das man darüber gezogen hat (so stelle ich es mir zumindest vor!). So viel Stärke. Man braucht schon eine Trennflex, um den auseinander zu nehmen. Den muss ich nach einem Bissen entsorgen. Das kann ich meinem Magen nicht antun!





Und irgendwie erinnere ich mich daran, dass ich es zuvor schon mal auf dem Schiff gelesen habe: Beim Kabinen-Service.

Die Überprüfung ergibt: auch der Hamburger dort wurde mit 15% Auto-Gratuity berechnet, obwohl es sich nicht um ein Getränk handelt. Ich habe es dann kurzerhand auf cruisecritic.com publik gemacht. Die Aufregung dort hielt sich in Grenzen: es gibt nämlich so ziemliche radikale RCI-Gäste, denen ist alles egal: Hauptsache Royal Caribbean. Die dürfen alles. Und die anderen haben sich darüber geärgert, weil eben Johnny Rocket's zu einem Mitnahme-Fenster ohne Service verkommen ist, und man dann noch 15% Auto-Gratuity für den fehlenden Service zahlen soll. Zum Glück sind ja die richtigen Leute an Bord: Carolyn Spencer-Brown von cruisecritic.com und der halbe Vorstand von Royal Caribbean. 24 Stunden später wurden die 15% bei Johnny Rocket's abgeschafft. Als ich einige Tage später Lisa Lutoff-Perlo und ihr Gefolge bei La Patisserie traf habe ich sie auf die 15% auch beim Kabinenservice angesprochen. Sie versprach, dass auch noch hier eine Änderung kommt, falls es noch nicht geschehen ist. Bisher wusste sie auch nicht, dass eben die Speisekarten für den Kabinenservice nur die 15% für Getränkeservice vorsahen. Meine 15% vom Hamburger habe ich übrigens nicht wiederbekommen, aber angesichts von 300,00 USD Bordguthaben, kann ich gut damit leben. Nur die 15% bei den Verkaufsartikeln von La Patisserie bleiben! Schließlich hat sich bislang kein anderer Gast zuvor auf der OASIS OF THE SEAS und ALLURE OF THE SEAS darüber beklagt, dass sie erhoben wurden. Aber hier steht auch nirgendst ein Schild, dass sie erhoben werden. Hatte ich nicht zuletzt beim Shipspotten in Brooklyn einen Anwalt getroffen, der auf solche Klagen spezialisiert war? Die Aussicht als Ergebnis dann lebenslang Royal Caribbean und Celebrity fahren zu müssen, hat mich davon abgehalten, seine Telefonnummer herauszusuchen. Aber mir kann es eh egal sein: Ich fahre ja so gut wie nie Royal Caribbean und wollte ja bloß meine 15% wiederhaben! Wenn eingefleischte Royal-Caribbean-Fahrer eben meinen, dass man alles akzeptieren muss, was Royal Caribbean einführt, dann ist das deren Sache. Ich möchte nur für das zahlen, was man auch publiziert hat. Und das sind eben nur 15% auf die Getränke und nicht auf die Speisen und egal wie hoch der Betrag ist: Cent-Beträge oder höhere Dollar-Beträge. Es geht um das Prinzip, dass man nicht durch die Hintertür versucht, mehr Geld aus den Taschen der Gäste rauszuholen.





Als ich mal wieder nachsehen will, ob es neue Funktionen beim Fernseher gibt, entdecke ich eine Nachricht. Wir sind für heute zur Crown & Anchor-Society Party eingeladen. Nun gebe ich offen zu: ich befasse mich mit dem Latitudes-Programm von Norwegian, ich befasse mich mit dem Mariner-Programm von Holland America, ich befasse mich mit dem Captain's Circle-Programm von Princess, ich befasse mich mit dem World Club-Programm von Cunard. Aber so richtig intensiv habe ich mich mit dem C&A Society noch nie befasst. Wenn ich immer so im Forum mit einem Auge mitgelesen habe, welche Rabatte man als Mitglied in Anspruch nehmen kann und mit welchen man sie kombinieren kann, war mir alles ein wenig zu kompliziert. Nach Umstellung des Captain's Club-Programms bei Celebrity bin ich ja nach der Asien-Reise nicht aufgestiegen und so gebe ich zu: es gibt in meinem Leben erstrebenswerteres als Pinnacle Club-Mitglied bei Royal Caribbean zu werden und mit so einem Namenschild herumzulaufen. Ich habe sie zunächst für Crew-Mitglieder gehalten... Zuletzt auf der CELEBRITY MILLENIUM wurden wir als Classic-Mitglieder zu keiner Party eingeladen und so habe ich offen gesagt, überhaupt nicht damit gerechnet, dass es für die Gold-Mitglieder überhaupt eine derartige Veranstaltung gibt. Durch die Neuregelung, dass ich ja eine Single-Kabine bezahlt habe, bin ich zu meiner eigenen Überraschung zum Platinum-Mitglied aufgestiegen. Über diesen Umweg kann ich wohl doch Select-Mitglied bei Celebrity werden. (Laut Celebrity-Homepage bin ich mit 129 Punkten Select-Mitglied und ich habe den Übertrag des C&A-Society-Status nicht angefragt. Wie funktioniert das?) Andererseits spielt es keine Rolle, weil ich in den kommenden acht Jahren ja kein Interesse habe, mit Celebrity zu fahren. Nun gut: wir gehen hin und bevor wir ins Theater können, kommen ein paar Figuren aus Madagascar raus, die sich aber nicht fotografieren lassen wollen und möglichst schnell durchlaufen. Im Theater wird es billig für Royal Caribbean, da ich ja eh wieder nur einen Fruit-Punch trinke. Da es nur eine Platte mit Häppchen für alle gibt (zumindest habe ich nur einen einzigen Kellner entdeckt, der damit unterwegs war und bei uns nicht vorbei kam...), freue ich mich einfach auf die nächste Party bei den anderen. Wir hören uns die Rede von unserem Kapitän an und erfahren so, dass er aus Dubrovnik kommt und welchen Werdegang er hat. Ich bin überrascht, wie leer es eigentlich ist. Aber so eine Einladung für den selben Tag über den Fernseher zu schicken, ist vielleicht nicht bei allen Gästen so angekommen.

Jamie Oliver - kennt wohl jeder aus dem Fernsehen. So ein junger Koch aus England, der neue Wege geht. Einer seiner Ketten: Jamie's Italian. Und das gibt es hier auch auf der QUANTUM OF THE SEAS. Ich weiss noch nicht, ob ich begeistert sein soll oder nicht, weil ich das Portofino auf der NAVIGATOR OF THE SEAS in sehr guter Erinnerung habe. Zunächst einmal kommt es wieder zum Aufstand, weil ich die Metallstühle definitiv nicht will. Mir tut mein Hintern immer noch seit der Seenotrettungsübung weh. Aber man ist kooperativ. Da eh alles bunt zusammengewürfelt ist, haben die Gäste des letzten Tisches, der noch nicht besetzt ist, Pech: sie haben drei Metallstühle und drei bequeme Sessel. Und wir haben auch drei bequeme Sessel. Es ist eigentlich aber so wie am Kurfürstendamm, weil jeder, der zum two 70° läuft eigentlich einem so auf den Teller guckt. Im Gegensatz zum Portofino ist alles hier sehr leger und es gibt auch nicht so feine Sachen, wie im Portofino und man zahlt trotzdem 25,00 USD (2014) pro Person. Die Antipasti sind schon mal sehr gut. Ich kann die Mozzarella-Kugeln und die Fischcreme essen, während meine Eltern alles andere essen, was auf einem Holzbrett auf Tomatendosen angerichtet wird. Ich bestelle mir ein Rib-Eye-Steak und etwas Spaghetti Carbonara. Beides wird durch den Fleischwolf gejagt, aber ich kann wirklich nicht viel von beidem essen. Auch den Salat konnte ich gut essen. Und vor allem aber das Tirami Su... weich - eiweißhaltig... den verschweige ich besser... Es ist halt nicht der Edel-Italiener, sondern eben eine gemütliche Trattoria. Ein voller Bauch und ein netter Service dank Julijana Dublancic: was will man mehr... (außer einem Rollstuhl mit Chauffeur, damit man wieder in die Kabine kommt). Etwas ungewöhnlich ist der Hinweis auf die Trinkgelder auf dem Beleg, zumal ich ja schon im Internet im Voraus bezahlt hatte.

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