2009-08-05

Tag/Day 5 auf der/on BOUDICCA in Newcastle-upon-Tyne, England

Scroll down for English explanations - alternates with German explanations.


Wir erreichen Newcastle eine halbe Stunde vor der geplanten Zeit.



We arrived in Newcastle half hour ahead of schedule,

but it is not Newcastle but North Shields.




wobei das gar nicht Newcastle ist, sondern North Shields.

Im Moment sind wir beruhigt und optimistisch, dass wir es von Bord schaffen.



At this time we were opmitistic to make it from the ship.

Now we understand why they played Boule onboard.




Endlich begreifen wir den tieferen Sinn des Boule-Spiels.

Es dient zwecks Vorbereitung des Anlegemanövers...



It is in preperation to the ship's arrival.

They connected the Boule-ball with the rope.




Nur das hier an der Boule-Kugel witzigerweise ein Seil hängt und...

noch ein großes Seil daranspannen kann. Ist äußerst praktisch: Dann muss man nicht immer seiner Boule-Kugel hinterherlaufen und kann sie einfach am Seil zurück ziehen.



just add a big rope. It's very practical: You do not need to run for your Boule-ball and can just pull the rope to get the ball back.

And they played with us ashore.




Und man spielt sogar an Land mit.

Auf der Seite der Tyne sehe ich eine große Ölbohrplattform.



On the other side of the river Tyne a oil platform.

And then the port of South Shields.




Und dann sehen wir noch den Hafenteil von South Shields.

Sowie die Silhouette South Shields in der aufgehenden Sonne.



In the sunrise the skyline of South Shields.

What a shame! Next time we will have a closer look to Newcaste. Promised.




Schade! Beim nächsten Mal gucken wir uns Newcastle auch näher an. Versprochen.

Das ist also unser Pier am Cruise Terminal.



That's our pier at the cruise terminal.

A nice marina just in front of the cruise ship.




Eine schöne Marina liegt direkt vor dem Kreuzfahrtschiff.

Und ein Wohnwagen, an dem wir wohl die Touristen-Information finden.



A camping trailer we might get some tourist information.

Is this the baggage hall? We will never know it as we had our baggage with us and carry it out ourselves.




Ob das wohl die Gepäckhalle sein wird? Wir werden es nicht erfahren, weil wir unser Gepäck bei uns behalten haben und es selbst heraustragen.

Es geht zum Frühstück. Über die Papierservietten sind wir verwundert. Da uns der Maître D' am Abend erklärt hat, dass Papierservietten bei besonderen Anlässen, wie Virenalarm ausgegeben werden, ist es vielleicht gut, dass wir jetzt das Schiff verlassen. Hoffen wir, dass der Maître D' Unrecht hat und es rein organisatorische Gründe hat, dass wir Papierservietten bekommen.



Let's have breakfast. We were surprised on the paper napkins. The Maître D' explained last night that they use paper napkins for special occassion only like health and virus outbreak. Maybe it's good that we will leave now the ship. But may the Maître D' was not right and it was only to organisation reason that we got paper napkins.

One more omelette would be too much...




Noch ein Omelette wäre jetzt zuviel...

Anna hat das super kommuniziert, dass wir früh von Bord wollen. Gegen 07.15 Uhr rief der Hafenagent an und avisierte alle an den Ausgängen vor, dass wir vorzeitig von Bord kommen. Außerdem rief er für uns unser Taxiunternehmen an und sorgte dafür, dass er bis fast vor das Schiff fahren durfte. Super Leistung. Vielen vielen Dank!!!



Anna did a great job to communicate that we need to leave the ship very early. Around 07.15 hrs the port agent called and avised all exits that we will leave early from the ship. Furthermore he called the taxi-company and gave them instructions to come to the secured port area. A great performance. Thank you!

The baggage was untouched on the pool deck. Although we had priority labels we were lucky to keep all our belongings with us.




Das Gepäck steht noch unberührt am Pooldeck. Zum Glück haben wir es trotz Priority-Labels nicht abgegeben und bei uns behalten.

Als wir runtergehen, heißt es überall in die Sprechgeräte: "The Germans are coming...". An Land müssen wir uns natürlich die Widmung angucken.



When we left the ship: everywhere in the walkie-talkies: "The Germans are coming..." Ashore we need to see to whom is the quay dedicated.

Here they explained that the baggage handling should be in the ferry terminal and they shuttle you there. But we should wait there for our taxi as it had the permission to enter the port area.




Hier erklärt man uns, dass normalerweise die Abfertigung im Fährterminal erfolgt und man rübergefahren wird. Aber wir sollen hier auf unser Taxi warten, das bereits die Erlaubnis hat, auf das Hafengelände zu fahren.

Pro LKW werden also 25 t neue Waren geladen, so Thomas Kranich in seinem Vortrag. Können so wenige Menschen an vier Tagen so viel essen???



Thomas Kranich explained: each truck is 25 t of food and other stuff. How can so few people consumpt in four days???

Our taxi arrived.




Unser Taxi kommt.

Sehr zuverlässig: Uns hat man eine Flatrate von 20 GBP für die Fahrt zum Flughafen angeboten.



Very liable: they offered us a flatrate of 20 GBP to the airport.

A last view to the BOUDICCA.

Honsestly: for a big ship too small and for a small ship, like our BLACK PRINCE, too big.

You need to be well prepared to handle such situations. It's a good idea to have your own books with you.

Definately we would sail again on BOUDICCA because of the ports our friends live close by and to enjoy a jazz session with Captain Jan Thommessen.

We could not imagine to have a longer cruise because of the service-conception. Especially not during school vacation season with a high number days on sea. Without a seperate area for children it's nothing for our demand. I think it's also a difference to cook for the passengers of BLACK PRINCE or BOUDICCA. It's more difficult due to the logistics you need on a ship like BOUDICCA.

Nevertheless: the voyage was very nice. With BOUDICCA we can see places other ships cannot call. That's why iteneraries and time will decide. The 23.00 hrs departure in Bergen was perfect. Even checking the destinations in Norway: Only Hurtigruten (Norwegian Coastal Line) has more ports of call than Fred Olsen. We would not book a cruise from Scotland to the Canaries.

One pro for Fred Olsen: the tour group was allocated to two smaller groups instead of pushing all of us in a giant bus.

For many voyages we have not experienced a cabin stewardess who took more care than ours.

The girls from the reception desk: great how they managed my problems.

I was nicely surprised about the condition of the ship. All public areas looked better than younger ships owned by mega-carrier with the wallet to maintain a ship this way that you do not need to be angry or wondering if you are on such a ship.

It was quite interesting to learn from Lindsey how the Olsen Family set up their visions of a comfortable ship once they took over the ship. But it was also interesting to hear about their future visions. Maybe they are the first who steal my idea: stealing all the best from any cruise line and put it on one single ship.We will keep our loyalty to Fred Olsen. There few more ships we do not know so far: BLACK WATCH, BRAEMAR and BALMORAL.

For lovers of classical ships I can only recommend: try it yourself - make your own picture - as we did. It's nice to have in between a voyage not on floating shoeboxes and let them surprise you.




Und ein letzter Blick noch auf die BOUDICCA.

Ganz ehrlich: für ein großes Schiff ist sie zu klein. Für ein kleines Schiff, wie wir die BLACK PRINCE kennengelernt haben, zu groß.

Man muss sich also entsprechend vorbereiten, damit man weiss, wie man gewisse Situationen handhabt. So tut man sicherlich gut daran beispielsweise wieder mal ein Buch mitzunehmen.

Wir würden auf jeden Fall nochmals mit ihr fahren, weil sie eben Häfen bedient, an denen unsere Freunde leben und vor allem, wenn wir endlich Kapitän Jan Thommessen und seinen Jazz-Sessions beiwohnen würden.

Auf keinen Fall könnten wir uns aufgrund des Service-Konzeptes uns vorstellen, eine längere Fahrt mit ihr zu machen. Vor allem keine Fahrten zu Schulferienzeiten mit Seetagen. So ganz ohne eigenen Kinderbereich, ist das Schiff einfach nichts für unsere Ansprüche. Sicherlich wird es auch ein Unterschied sein, ob Essen für die Passagiere der BOUDICCA oder der BLACK PRINCE zubereitet wird. Die logistischen Anforderungen sind sicherlich auf der BOUDICCA höher.

Nichts desto trotz, war die Fahrt schön. Mit der BOUDICCA werden wir sicherlich Häfen ansteuern, die wir mit anderen in der Form nicht mit anderen Schiffen anlaufen würden. Deswegen würden sicherlich die Routen und Zeiten entscheidend sein. Die Abfahrt um 23.00 Uhr in Bergen war beispielsweise genial. Auch wenn man sich die Ziele in Norwegen anguckt: ich habe so den Eindruck: nur Hurtigruten sind die einzigen, die genauso viele Häfen in Norwegen anlaufen. Sicherlich würden wir nicht ausgerechnet eine Kanarenfahrt ab Schottland buchen...

Dass die Ausflugsgruppe, die eigentlich in einen großen Bus gepasst hätte, geteilt wurde, spricht auch für Fred Olsen.

Und vor allem bin ich von unserer Kabinenfee so begeistert, wie schon lange nicht mehr.

Genauso hat mich die Rezeption fasziniert, wie die sich um alles gekümmert hat.

Ganz besonders hat mich der Zustand des Schiffes begeistert. Zumindest die Sachen, die ich sehen konnte, waren in einem besseren Zustand, als Schiffe, die weitaus jünger sind und eigentlich kapitalkräftigeren Unternehmen gehören, die eigentlich über das notwendige Kleingeld verfügen sollten, damit man sich an Bord nicht wundern oder ärgern muss.

Übrigens war es interessant, als mir Lindsey von den Visionen der Eigentümerfamilie erzählte und was nach der Übernahme alles an Bord verändert wurde, damit man sich als Gast wohlfühlt. Aber auch von den künftigen Visionen. Vielleicht wird ja Fred Olsen der erste sein, der meine Idee verwirklicht: sich von allen das beste zu klauen und in ein Schiff zu stecken.

Wir werden Fred Olsen weiter begleiten und Fred Olsen wir uns weiter begleiten. Und da wären ja auch noch die BLACK WATCH, BRAEMAR und BALMORAL, die wir noch nicht kennen.

Für klassische Schiffsliebhaber kann ich nur empfehlen: versucht es mal - und macht euch ein eigenes Bild - so wie wir auch. Es ist schön mal zwischendurch nicht auf schwimmenden Schuhkartons zu sein und mal sich einfach mal überraschen zu lassen.

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