2014-10-31

Tag/Day 0.2 vor der/before QUANTUM OF THE SEAS in Calais, France





Warum ist wohl an jedem Eingang eines Supermarktes eine Bäckerei? Beim Duft von frischem Gebäck macht das Hirn "klick" und ist für alles "offen" im wahrsten Sinne des Wortes. Sachen landen im Einkaufskaufswagen, die von sich aus den Weg finden. Und genau geht es mir am Frühstücksbüffet, wenn es hier nach frischem Brot riecht und auch noch Kaisersemmeln da sind, die ich definitiv ich nicht essen kann.









Es bleibt daher bei einer Banane und zwei Esslöffel Joghurt.

Und damit ich es überhaupt herunterbekomme, muss ich mir noch die Banane zerdrücken. Als Nachschlag gönne ich mir noch zwei Portionspackungen Philadelphia.









Ich hole meine Eltern in Mönchengladbach ab. Dort stellen wir erstmal fest, dass das ganze Gepäck gar nicht in den Mercedes meines Vaters passt und wir daher mit meinem Skoda Yeti fahren müssen. Ganz schnell müssen wir alle Beteiligten über das neue Kennzeichen informieren. In Belgien ist der erste Halt für das Mittagessen: Wellington Café.

Schön gemütlich und mit vielen Bieren. So wie man sich Belgien eben vorstellt.









Mein Vater bekommt sein erstes seiner zahlreichen Omelettes dieser Reise und meine Mutter noch ein Fischfilet.

Ich nehme nur eine Champignoncremesuppe. Das führt natürlich zu besorgten Rückfragen meiner Eltern, ob ich krank sei, weil ich normalerweise sehr viel mehr bestellen würde. Wohl oder übel, muss ich jetzt gestehen, dass ich die Operation hinter mir habe und zum Glück sind wir weit genug von zu Hause, um die Reise an dieser Stelle abzubrechen.









So können meine Eltern an meinem neuen Leben teilnehmen. Zu dem neuen Leben gehört natürlich auch der Selfie-Stick.

Ein Ort voller Kindheitserinnerungen ist immer perfekt, um solche Geständnisse zu machen. In meinem Fall Waterloo, Belgien. So schätzungsweise 35-40 Jahre ist es jetzt her, dass wir hier waren und mit Sachen wie "Weißt du noch damals..." kann ich meine Eltern gut ablenken, damit sie sich nicht zu intensiv meiner Operation widmen.









Zeit, um die Ausstellung zu besuchen, bleibt nicht.

Und Interesse die Treppen hoch zu laufen, hat weder mein Vater noch ich.









Mal gucken, ob ich noch die Bilder aus der Kindheit damals von Waterloo.

Mein Ablenkungsmanöver funktioniert einige Zeit. Dann brauche ich ein neues Ablenkungsmanöver: Schokolade.









Hier gibt es sogar Stevia-Schokolade, so dass mein Vater auch etwas davon essen kann.

Alles steht immer noch im Vorzeichen von Halloween.









Wir sind bei einem der besten Chocolatiers: Dumon in Torhout (hat aber auch drei Läden in Brügge, falls man mal Zeebrugge anläuft oder auch einen Lade in Hongkong.) Er vertrat Belgien auf der Weltausstellung 2010 in Schanghai.

Weiter geht es heute Abend bis nach Calais ins Holiday Inn in Calais-Coquelles.









Hier habe ich eine Suite mit zwei Schlafzimmern gebucht.

Aber es stellt sich heraus, dass ein Zimmer das Wohnzimmer war, in dem das Sofa umgeklappt wurde.

















Der begehbare Kleiderschrank fasziniert uns.

Neben den Details, hätten noch zwei weitere Gäste hier schlafen können.









Wir beschließen im Hotel etwas zu essen, weil wir keine Lust hatten, uns nochmals umzuziehen und raus zu fahren. Das Brötchen ist leider absolut nichts für mich.

Und dann passiert ein Mordanschlag: die Gemüsesuppe stellt sich als Brokkolicremesuppe heraus. Terrible!!!









Meiner Mutter wollte ich ein Croques Monsieur bestellen, aber ohne Käse... aber das gelingt denen irgendwie nicht...

Ich nehme ein Tütchen Senf-Mayonnaise und ein Tütchen Salatsauce zum Abendbrot... alles andere kann ich einfach nicht essen.









Unsere Laune lassen wir uns trotzdem nicht verderben. Es kann ja nur noch besser werden.









Zum Glück habe ich Notrationen an Energy-Drinks dabei. Aber es wird zum Glück das letzte Mal, dass ich darauf zurückgreifen muss.

Ins Bett geht es dann mit Bruno. Mangels großem Bruno mit dem kleinen Bruno Posti... Bonne Nuit.





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