2016-03-28

Tag/Day 4 nach der/after BRITANNIA in Moenchengladbach, Germany

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Morgens wird nicht im Hotel gefrühstückt. Wir fahren zum Brunch.

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Der Rest der Familie, die bei meinen Eltern übernachtet haben, trifft auch ein.

Es ist Osterbrunch im Palace St. George. Als mein Vater 80 geworden ist, waren wir hier. Und 30-Jahre-Abifeier haben wir auch hier veranstaltet.

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So verbringen wir hier einige Stunden mit leckerem Essen - fast genauso gut, wie auf einem Schiff.

Wir fahren auch zurück. Unterwegs kommt dann die angekündigte Kaltfront. Es gießt aus Eimern.

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Hier bei Hertz in Frankfurt erhalten wir auch den CDP Code für ADAC Mitglieder, weil die Buchung über den ADAC etwas umständlich ist. Und bei direkter Buchung bei Hertz kann ich meine Mitgliedschaften nutzen und muss nicht jedes neu einchecken.

Den Rückflug von London nach Frankfurt haben wir nicht gebraucht. So haben wir ihn nach Antreten des Hinfluges mal trotzdem storniert. Irgendwie klappt es nicht. War sowieso nur, damit andere Gäste auf der Warteliste sicher einen Platz bekommen. Uns hatte man eh erklärt, dass bei angeflogenen Tickets auch die Steuern und Gebühren nicht erstattet werden. Umso erstaunter waren wir dann, als Wochen später auf der Kreditkarte doch noch eine Gutschrift erfolgte.

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Obwohl wir storniert hatten, bekommen wir die Aufforderung, dass wir uns einchecken sollen.

Spaßeshalber probiere ich es mal.

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Beim Betanken des Mietwagens gab es noch Probleme mit der Deutschland Card. Ich bin ja nun ein digitaler Fan... und habe den 7-fach Coupon aktiviert.

Leider klappt es mit dem Scanner nicht und keiner weiß, wie man es manuell eingibt. Ich soll doch bitte nach Hause fahren (80 km) und mit der Karte nochmals wiederkommen. Von anderen habe ich mittlerweile gelernt, dass in manchen Fällen, in denen sich die Kundendienste sich etwas dämlich anstellen, ein Posting auf Facebook sehr viel bringt... Prompt bekomme ich tatsächlich die Bonuspunkte, ohne dass ich extra nach Frankfurt fahren muss.

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Auf dem weiteren Weg mit unserem Wagen, den wir zwischenzeitlich in Frankfurt abgeholt haben, wird es immer schlimmer. Es ist so kalt, dass es sogar Hagel gibt.

Am nächsten Tag fahre ich zunächst zu eineer französischen Patisserie, die in Mannheim eine Verkaufsstelle hat: Daniel Rebert aus Weißenburg im Elsass. Hier bekomme ich alles, was ich von einem französischen Patissier erwarte. Und das hätte ich gerne auch bei der Tea-Time für 20,00 GBP bekommen.

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Zwischenzeitlich ist auch unsere Post in London angekommen.

Aimee kennen wir von unseren Fahrten auf der NORWEGIAN JADE.

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Sie hatte sich bereit gefunden, mit uns durch London am Ostersonntag zu ziehen. Aber leider hat das ja nicht geklappt. Das nächste Mal versprochen. Geschenk gibt es trotzdem - auch wenn es nicht geklappt hat.

Und in Basel beginne ich mich auf die Fahrt auf der DIAMOND PRINCESS vorzubereiten.

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Ich gehe zu Saigon Moon in Basel - ein vietnamesisches Restaurant, dass zum Glück nicht schweizerisch kocht. Und Vietnam ist mit drei Anlaufhäfen stark vertreten.

Hier stelle ich dann auch sicher, dass ich doch noch ein langes Leben vor mir habe, was man mir auf der BRITANNIA nicht gegönnt hatte. Diese Nudeln sind schön lang. Mich erwartet noch ein langes Leben.

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Mit einem vietnamesichen Kaffee schließe ich das Kapitel BRITANNIA ab. Das Kapitel P&O ist noch nicht abgeschlossen. Einen Versuch auf einem Schiff nur für Erwachsene würde ich noch wagen. Hängt aber auch von der Antwort aus Southampton ab. Und in Kürze wird bereits auch schon das neue Kapitel auf der DIAMOND PRINCESS aufgeschlagen. Es geht von Singapur nach Yokohama. "So long, Farewell, Auf Wiedersehen, Adieu!"

2016-03-27

Tag/Day 3 auf der /on BRITANNIA in Southampton, England

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Im Hafen wartet bereits die VENTURA. Unser erstes P&O-Schiff und in sehr guter Erinnerung.

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Sie hat jetzt auch die Bugbemalung.

Später ist auch die BALMORAL wieder da.

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Zuvor habe ich sie wieder beim Einlaufen beobachtet.

Danach kommt noch die OCEANA rein.

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Wenn man jedoch am Ocean Terminal sich befindet, dann kann man leider keine schöne Bilder von Schiffen machen, die am Queen Elizabeth II Terminal anlegen.

Schade, dass sie nicht weiter draußen dreht.

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Später hat sie angelegt.

Während ich fotografiere, kommen einige Matrosen vorbei, die sich auch darüber freuen, dass ich auch ihre Arbeit verfolge und sie fotografiere.







Über Nacht muss es wohl einen Crewwechsel gegeben haben. Obwohl ich eigentlich nicht damit rechne, dass ich einen schönen 2-er Tisch bekomme: es gibt sie tatsächlich: 2-er Tische an denen man Platz hat. Podium Host Alson führt mich an einem sehr schönen 2-er Tisch. Direkt am Fenster mit sehr viel Platz zur Seite. Genauso hätte ich es mir zum 50. Geburtstag gewünscht. Wir erleben einen tollen Kellner: Joseph. Wir werden gefragt, wie wir gerne unser Frühstück hätten. Es wird uns nicht nur einfach von einem großen Tablett ein Gestell mit Toast auf den Tisch gestellt, sondern wir werden vorher gefragt, welche unsere bevorzugte Toastsorte ist. Warum hätte es nicht am Tag 1 und 2 so sein können?

Die Rechnung ist da. Dieses Mal hat es mit dem Bordguthaben für Carnival-Aktionäre geschafft. Als wir vom Frühstück zurückkommen ist unser Bett schon gemacht. Ich ärgere mich über die Steckdose. Welcher Schlauberger ordnet sie eigentlich immer so eng an, dass man erst eine Steckdose herausziehen muss, um die andere überhaupt nutzen zu können. Da wir bereits um 08.00 Uhr die Kabine räumen müssen, gehen wir an die Kaffeebar. Obwohl wir die Rechnung bereits haben, bekommen wir noch etwas. Funktioniert nur, wenn man mit Kreditkarte zahlt. Für 09.00 Uhr haben wir unser Taxi bestellt, aber die Ausschiffung ist ein reines Chaos. Man bietet nur einen Ausgang an. Keine Zeitfenster. Alle marschieren gleichzeitig raus. Daher gibt es eine Riesenschlange, die einmal um das Atrium geführt wird. Ich komme mir vor wie das Volk Israels, dass mit Moses auszieht.





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Unsere Karten werden dieses Mal nicht mehr eingesammelt. Wir haben keinen Status, weil wir immer die Fahrten bei Princess anrechnen lassen. Werden wir deswegen so schlecht behandelt. Bei Princess sind wir ja Platin bereits.

Wegen der verspäteten Ausschiffung muss Tony mehrere Runden fahren, bevor er uns aufnehmen darf.

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Tony ist echt klasse.

Er hat mir mit meinem Päckchen-Versand geholfen. Es ist für Aimée, die wir von unseren Reisen bei Norwegian kennen. Auf Facebook gucken wir immer mit einem Auge, wo sich jeder von uns aufhält und haben uns auch mal schon in New York getroffen. Nun hätten wir heute sie später in London treffen sollen. Wegen der ganzen Änderungen mussten alle Pläne geändert werden. Das Geschenk für sie haben wir kurzerhand versucht per Post zu versenden. Aber das ging ja am Karfreitag schief.

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Tony hat sofort zugesagt, dass er es am Samstag für uns bei der Post vorbeibringt. Total klasse!

Den National-Express-Bus haben wir doch noch bekommen. Mit dem würden wir es schaffen. Der nächste wäre schon zu spät. Die Fahrt ist in Ordnung. Es war zeitweise etwas eng. Ich helfe Chinesen beim Umsteigen in Heathrow.







Da wir schnell durch Check-In und Sicherheitskontrolle kommen, brauchen wir nicht sofort zum Gate zu laufen. Steht eh noch nicht fest, wo wir abfliegen. Auf den Toiletten gibt es tolle Handcreme. Wir essen im Wonder Tree. Essen ist gut, aber es ist zu unruhig - das letzte Mal saßen wir besser. Wegen leichter Verspätung wird unser Gate sehr kurzfristig bekannt gegeben.

Der Flug mit Eurowings (Germanwings) ist unspektakulär. Wir haben einen Tarif mit Gepäck und Verpflegung und Sitzreservierung gebucht. Wegen der kurzen Flugdauer, sitzen wir lieber hinten und enger zusammen.





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Wir sind in Köln/Bonn gelandet, obwohl wir nach Düsseldorf müssen. Zeiten und Preise passen nicht. So nehmen wir einen Mietwagen von Hertz, den wir über den ADAC gebucht haben. Der Weg zum Auto ist nur extrem weit. Ungewohnt: die Richtung in der die Tür aufgeht.

Irgenwie passt das iPhone genau da hin. Praktisch.

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Ärgerlich ist jedoch die Anzeige, die nicht stimmt und die später zu Diskussionen bei der Abgabe führt, als wir gefragt werden, ob alles in Ordnung ist. Man erklärt uns nämlich für zu blöd... wir lassen sie selbst probieren... man entschuldigt sich... und wird den Wagen in die Werktstatt schicken...

Meine Geburtagsgäste sind nach Düsseldorf gekommen, um meinen Geburtstag nachzufeiern. So sind wir bei meinem Lieblings-Chinesen Tsun Gai. Für Blankenberge hatte ich extra darum gebeten, dass ich keine Geburtstagstorte will und keine extra aus Mönchengladbach mitgebracht werden soll. Aber hier wurde sie einfach für mich besorgt: eine Herrentorte von Café Heinemann, mit der ich seit meiner Kindheit verbunden bin.







Meine Kindheit habe ich in Mönchengladbach verbracht: Der Nabel der Welt. Das 1. Haus der Stadt war damals das Dorint Parkhotel. So liegt es nahe, dass ich hier meine Geburtstagsgäste unterbringe und selbst hier übernachte... Bloß ich lebe ja seit 1985 nicht mehr hier... und in 31 Jahren ändert sich sehr viel. Auch das Dorint. Damals als Kind empfand ich es immer als neu, chic, luxeriös... Heute entdecke ich, dass der Fahrstuhl älter ist als ich selbst.