2014-11-15

Tag/Day 2 auf der/on DISNEY DREAM in Nassau, Bahamas

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BUT UNFORTUNATELY I AM SORRY TO LET YOU KNOW:
CURRENTLY MY TIME IS SO LIMITED THAT I HARDLY CAN WRITE THE GERMAN VERSION OF THE BLOGS.
I NEED THE TIME TO WRITE THE GERMAN VERSION FIRST AS I NEED TO KEEP MY MEMORIES FRESH.
THEN I AM EXPERIENCING THE VOYAGE ONE MORE TIME WHEN I TRANSLATE IT.
ALTHOUGH I AM TEMPORARY OUT OF WORK FROM SEPTEMBER 23, 2014: I HAVE NO TIME TO DO THE TRANSLATION IN NEAR FUTURE.
SO SORRY: YOU NEED TO WAIT
OR YOU NEED TO USE THE TRANSLATOR ON GOOGLE.
THANK YOU FOR YOUR PATIENCE.



Auf der QUANTUM OF THE SEAS hatten die Steuerbord-Kabinen den Blick auf ihren virtuellen Balkon auf die Steuerbordseite bzw. das gleiche mit Backbord. Hier auf der DISNEY DREAM sieht man die Bugansicht. So kann ich wunderbar sehen, welche Schiffe rein- und rausfahren, weil wir rückwärts in Nassau geparkt haben. Ich habe wunderbar geschlafen: nun weiß ich auch, warum Disney Kreuzfahrten so teuer sind: es gibt Bettwäsche mit 100% Baumwolle von Frette! Auf so etwas habe ich nicht geachtet, bis dass Günther und BJ mir auf der ZAANDAM damals erklärt hatten, dass das etwas besonderes sei. Und auf der ZAANDAM gab es von Frette die Sachen nur im Pinnacle Grill. Ansonsten lasse ich Wäsche waschen. Meinen Douglas Ward bekomme ich auch zurück und zum allerersten Mal mit einer persönlichen Nachricht vom Kapitän. Meine Mutter würde gerne zwei Türschilder "Bitte aufräumen" für meine Nichten mitnehmen und ich einen Wäschebeutel (Bei HAL werden 15,00 USD auf die Rechnung gesetzt, wenn er weg ist). Ich "klaue" selten, sondern frage offiziell nach. Bevor ich wieder in meiner Kabine zurück war, lagen die Sachen bereits in meiner Kabine. Hier bekommen wir auch wieder Umschläge für Extra-Trinkgeld und auch eine Aufstellung, wie das automatische Trinkgeld aufgeteilt wird. Auch bekommen wir die Pläne für Castaway Cay (wird witzigerweiser wie der Schlüssel "Key" ausgesprochen). Ich vergesse meine Karte in der Kabine und bekomme eine neue. Und da steht dann auch die neue korrekte Tischzeit drauf.





Ich nutze die Zeit am offenen Deck zu spazieren und zu fotografieren. Überall Weihnachtsmusik. Passt nicht so wirklich zu dem Wetter. Am Pool werden Schwimmhilfen für die Kinder bereit gehalten. Ich trinke etwas von dem kostenlosen Angeboten und kaufe mir noch so ein Tragering für Flaschen. Leider ist er zu kurz: Für Kinder. Schade: muss ich nochmals bei Norwegian gucken. Da habe ich mal so etwas auch für Erwachsene am Gürtel gesehen. Überall am Schiff wird gearbeitet. Auf dem Erwachsenen sind heute keine Kinder mehr zu sehen.

Ich gehe nur mal ins Cabanas, um mir das Frühstücksangbot mir anzusehen. Dort wird man direkt in der "passenden" Uniform begrüßt. Man kann auch draußen am Heck sitzen. Aber dort sind nur sehr wenige Tische. Viele Sachen, die nicht gewärmt oder gekühlt werden müssen, werden aufrecht präsentiert, damit die Kinder alles sehen und draufzeigen können. Eigentlich ein sehr normales Frühstücksbüffet, wie auf anderen US-Schiffen auch. Was ich nicht so mag: die vorgefertigten pochierten Eier, die in Förmchen hergestellt werden.





Weil ich noch nicht hungrig bin, gucke ich mich beim AquaDuck um. Dort finden aber im Moment Wartungsarbeiten statt und später ist es mir zu voll. Wenn die Treppe vollsteht, sollte man noch mit ca. einer Stunde rechnen, bevor man es schafft oben zu sein. Die Alters- und Größenbeschränkungen werden beim Zugang streng kontrolliert.

Für Nassau muss ich mich gut vorbereiten und auf Marine Traffic die Anzahl, die Namen und die Liegestellen der anderen Kreuzfahrtschiffe feststellen, die bereits im Hafen sind. Bald erscheinen sie auch als Silhoutte am Horizont: die Schiffe, der Hafen, die Stadt und das Atlantis-Hotel. Und auch ein neuer Strand wird entdeckt, der gerade neu bebaut und erschlossen wurde: Das Baha Mar (Derzeit ist nur das Casino bereits geöffnet - das Resort mit den Stränden wird erst Frühjahr 2015 eröffnet). Vielleicht ist das ja eine Alternative zu Atlantis, wenn wir mal wieder in Nassau sind.





Das erste Schiff, das ich sehe, ist die CARNIVAL ECSTASY. Bei der Gelegenheit sind die Bilder bereits in der Diaschau, die erst nachmittags nach dem Landgang entstanden sind.

NORWEGIAN SKY - endlich mal Bilder von ihr. Man kann ja kaum Bilder vom eigenen Schiff machen, wenn man selbst an Bord ist. So bin ich froh, dass ich so schon Bilder auf Vorrat machen kann.





Nun - ich habe doch etwas abgenommen und wirke nicht mehr wie ein Hängebauchschwein. Dafür aber die CARNIVAL FASCINATION, die ein paar Balkone zubekommen hat. Wir kennen sie von unserer Reise 2008. Damals war sie frisch umbenannt und man sah ihr an, dass sie zuvor nur FASCINATION hieß, aber jetzt sieht man keinen Unterschied mehr.

Nach dem Shipspotting gehe ich in den Royal Palace zum Frühstück. Nach mir wird der Hauptzugang vom Atrium geschlossen, weil gleich dort die Vorbereitungen zur nächsten Veranstaltung beginnen. Man kommt aber auch durch die Seite rein und raus. Das Frühstücksangebot ist nicht besonders aufregend. Eben typisch für ein US-Schiff. Die Joghurts sind hier schon fertig und so süß, dass ich sie nicht essen kann. Wenigstens gibt es hier mein Kümmel-Misch-Brot (Rye-Bread).





Im Atrium findet jetzt das Fotoshooting mit den Disney-Prinzessinnen statt. Goldig. Einfach goldig, wie die kleinen Mädels angezogen erscheinen. Was sehr schön ist: es werden Bilder vom Bordfotografen gemacht, aber es ist auch immer jemand da, der mit den eigenen Kameras der Gästen fotografiert.

Ein Lebkuchenhaus ist aufgestellt worden.





Später ergibt sich für mich die Gelegenheit ein paar Selfies vor dem Weihnachtsbaum zu machen.





Der ist jedoch so groß, dass ich ihn komplett gar nicht auf das Bild bekomme.

Man kann sich sehr leicht zum Ausgang orientieren.





Hat man eigentlich 15 oder 45 Minuten vor Abfahrt Zeit, um rechtzeitig an Bord zu kommen? Es wird ja nicht die Abfahrtszeit veröffentlicht, sondern nur die Anbord-Zeit.

Noch ein paar Außenaufnahmen von der DISNEY DREAM.





Noch ein paar Selfies.









Und noch ein paar am Pier von Nassau.





Leider wird im Moment das Cruise Terminal umgebaut. Für alle diejenigen, die zum Atlantis-Hotel wollen, fährt für 4,00 USD/Person (2014) ein Sammel-Taxi oder die Fähre rüber nach Paradise Island. Uns werden Sammeltouren angeboten, aber irgendwie wollte ich lieber alles selbst unter Kontrolle haben. So buchen wir mit Miss Barbara ihr Taxi für uns alleine, so dass wir selbst alles in der Hand haben, wann und wie wir halten. Es ist aber eine wenig aufregende Tour: entlang der Küste, in das Reichenviertel, dann in das Armenviertel und dann rauf zu Fort Fincastle.

Hier halten wir, weil Miss Barbara sagt, dass man hier auf Toilette gehen kann, billig einkaufen kann und auf das Fort. Die anderen entscheiden für die Toilette und Shopping und ich entscheide mich für das Fort. Hier zahlt man 1,00 USD (2014) für den Eintritt. Und einen weiteren Dollar für den Führer im Fort, der die Ausstellungsräume erklärt. Mir geht es aber nur um den Blick auf die Schiffe im Hafen.





Ein Selfie muss sein.

Und hier sehe ich auch, wie die ENCHANTMENT OF THE SEAS in den Hafen reinfährt. Und ich muss jetzt fotografieren und später auch nochmals.





Sehr bald geht es auch weiter. Es sind auch Kutschen unterwegs.

Es gibt Straßenzüge in Nassau, die sind einfach "tot". Durch die Rezession ist dort kein einziges offenes Geschäft mehr.





Es geht dann über die Brücke rüber auf Paradise Island mit Blick auf das Kreuzfahrtterminal.

Ab ins Atlantis.





Nicht viel verändert seitdem ich 2008 zum ersten Mal hier mit der CENTURY war.





Immer noch beeindruckend: die Glas-Skulpturen. Hier das Crystal Gate von Dale Chihuly am Eingang vor dem Casino.

Auch meine Eltern wollen ein Bild haben.





Wie in (fast) jedem anderen Casino auf der Welt, ist das Fotografieren im Casino verboten. Es dient dem Schutz der Spieler. Man darf noch nicht mal seine eigenen Eltern fotografieren. Allerdings darf man Bilder von den weiteren Skulpturen machen, die im Casino sind. Nach dem Casino folgt die Hotellobby mit dem Zugang zum Aquarium. Der Zutritt zu diesem Bereich ist nur noch Hotelgästen vorbehalten. Auch darf man nicht mehr in das schöne Café vor dem Aquarium. Das gibt es wohl nicht mehr. So gehen wir halt raus entlang der Terrasse und erkundigen uns nach den Tagespässen (meine Beta-Blocker, die ich jetzt gebraucht hätte, nach dem ich die Preise erfahren haben, sind an Bord...). So machen wir uns auf den Weg zurück.

Natürlich sind ein paar Selfies hier im Atlantis entstanden.





Vor dem Resort stehen eine Menge Sammeltaxis, die für 4,00 USD (2014) die Gäste zurück zum Cruise Terminal fahren. Während wir im Resort waren, ist wohl Miss Barbara zwischenzeitlich auch ein paar Runden zwischen dem Resort und den Schiffen hin und her gefahren. Das erklärt auch den Grund, dass nur bestimmte Aufenthaltsdauern am Atlantis möglich sind oder dass man einfach 4,00 USD Vergünstigung bekommt, wenn die Tour hier endet.

Am Cruise Terminal sind viele Stände aufgebaut.





Reggea-Musik, aber sehr schön gespielt. Ich bin sonst nicht so ein Fan. Hier werden auch die Pässe beim Pier-Zugang kontrolliert. Nur die Visa hätten wir uns wohl schenken können. Die werden zumindest landseitig nirgendst kontrolliert.

Nicht nur ein Spender mit Handdesinfektion, damit es schneller geht.





Hier merkt man auch, warum Disney teurer ist, als andere Kreuzfahrtgesellschaften.

Man bekommt eben nicht nur Wasser, bevor man an Bord kommt.





Außen am Schiff wird noch alles schön gereinigt.

Ich gehe schnell zum Royal Palace zum Mittagessen. Die Brotauswahl ist nicht außergewöhnlich.





Die Möhrencremesuppe ist sehr gut, so dass ich sogar noch eine zweite später nehme.

Bei den Hauptgängen versuche ich mich am Hackbraten, aber ich lasse es nach einem Bissen und nehme nur das Kartoffelpüree.





Irgendwie sind die Kellner doch manchmal zu "albern". Ich weiß nicht, ob man so etwas nicht nur auf die Kinder beschränken sollte...

Ich gehe nochmals raus, weil zwischenzeitlich die CARNIVAL BREEZE eingetroffen ist und unbedingt vor die Kamera will.





Meine Eltern erzählen mir, wie toll das Mittagsbüffet war. So gehe ich nochmals kurz gucken, aber als ich komme ist nur noch ein Pizza-Stand geöffnet.

Aber ebenfalls mehr für den amerikanischen statt dem italienischem Geschmack.





Für das Abendessen im Cabanas werden wohl die Tische eingedeckt. Scheint hier wohl einen gehobenen Service zu geben.

Sehr schön sind auch die Mosaiken. Und auch hier ein Disney-Motiv: Findet Nemo.





Ich gehe kurz ins Fitness-Studio, weil ich mich gerne mal wiegen würde.

Auch hier: es gibt hier mehr als auf anderen Schiffen: z. B. frisches Obst.





Da ich keine Waage finde, frage ich im Spa nach.

Man zeigt mir sofort die Waage.





207 lbs = 94 kg... WOW - das sind knapp 10 kg seit Ende der Reise auf der NORWEGIAN JADE.

Es wird ein Kabinenfrühstück angeboten, aber irgendwie nur auf Spanisch...





Die Speisekarte für das Tagesangebot findet sich im dicken Buch wieder.

Ich bestelle wieder Suppe und Obst.





Ich bin von der Darstellung des Internet-Services begeistert. Den Dienst kann ich auch auf meinem PC gleichzeitig nutzen.

Mein Verbrauch wird mir sehr verständlich angezeigt.





Sie haben es erkannt, dass Familienväter auch Geschäftsleute sind, die mit ihren Firmen verbunden bleiben müssen. So sind sog. VPN-Verbindungen zugelassen. Man baut sich einen Tunnel in sein Virtual Private Network und im privaten Netz bewegt man sich dann durch die ganze Welt. Dafür sind keine direkten ftp-Übertragungen auf den T-Online Server möglich. Der VPN-Tunnel würde es jedoch möglich machen.

Bruno hat es mir so eingerichtet, dass ich mich zu Hause in unsere Fritz-Box einloggen kann und von hier aus zu den normalen Telefontarifen anrufen kann. Da wir zu Hause allerdings eine Flatrate ins deutsche Festnetz haben, heißt es für mich nur die Minutenpreise ins Internet statt der teuren Preise mit Telekom oder dem Bordnetz nach Hause. Meine H2O-Karte kann ich auf den Bahamas nicht nutzen.





Das Netz ist so gut: es sind sogar FaceTime-Video-Anrufe möglich. Schön mal wieder Bruno zu sehen.

Bald geht es dann auch schon wieder raus.





Für das Abendessen wurden wir zuvor vorbereitet: das rote Etwas auf dem Bett stellt sich als Piratentuch raus: Es ist Piratenabend. Wir sind im Royal Palace. Und irgendwie ist es hier ungewöhnlich laut. Ich bin aber unglücklich - irgendwie: wir haben einen größeren Tisch bekommen: ein Tisch, der für acht Personen eingedeckt ist. Irgendwie ist heute aber der Wurm drin und nicht alles klappt so, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber die Lichttherapie an der Theke hilft dabei, das alles wieder zu vergessen. Essen ist gut, aber ich fand die Auswahl im Enchanted Garden besser.

Kommen wir zum Höhepunkt der Reise auf der DISNEY DREAM. Im Atrium stehen wieder alle Senior-Offiziere. Dieses Mal steht sogar Kapitän Thord Haugen da und spricht mich an, ob ich Mr. Yao bin und fragt auch auf Deutsch nach, wie es mir auf der QUANTUM OF THE SEAS war. Ich stelle ihm dann auch meine Eltern vor und mein Vater ist so begeistert, wie der Kapitän ihm auch ein paar persönliche Worte widmet. Das hatte er auf der QUANTUM OF THE SEAS schmerzlich vermisst, weil dort der Kapitän nur persönliche Worte für die Gäste übrig hatte, die er von früher her kannte. Als mein Vater fragt, ob ein gemeinsames Foto möglich ist, kommt ein "Selbstverständlich". Und Gäste werden grundsätzlich in die Mitte platziert. So steht auf der anderen Seite Hotel Director Martin Kemp, der leider im Januar nicht an Bord ist, wenn wir wieder da sind. Insgesamt schlicht und einfach: Phantastique... (aus der Lufthansa-Werbung).





Mein persönlicher "Held" ist auch noch Executive Housekeeper Alberto Besco, dem ich dann auch natürlich sage, wie toll ich den Service von Omar finde.

Kommen wir mal zu Gründen, warum es unbedingt die DISNEY DREAM sein musste. Jeder von uns kennt "Mary Poppins". Wenige kennen die Autorin von Mary Poppins und die Geschichte, wie Walt Disney die Filmrechte von ihr kaufen wollte: P. L. Travers. Diese Geschichte wurde mit Emma Thomson und Tom Hanks in "Saving Mr. Banks" verfilmt. Eine Szene bei der ich weinen musste: P. L. Travers kommt zur Premiere ins damalig benannte Grauman's Chinese Theatre (am Hollywood Boulevard mit den ganzen Handabdrücken auf dem Platz vor dem Kino). Niemand schenkt ihr Beachtung und sie geht einsam den roten Teppich hoch. Und dann bietet Micky Mouse ihr an sie ins Kino zu eskortieren.





Micky hakt sich bei ihm unter und sie gehen gemeinsam rein.

An der Seite werden sie mit einem Knicks bzw. kurzer Verbeugung begrüßt. Niemand hat hier an Bord geknickst oder sich verbeugt, aber trotzdem war dieser Geist spürbar. Man kam sich überall herzlich willkommen und irgenwie doch sehr geehrt vor. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man irgendwo reinkommt.





Und jetzt können gerne alle lachen: ich wollte so ein Bild mit Micky Mouse und mir: Arm in Arm, wie P. L. Travers und ich bekomme es.

Es werden Bilder vom Bordfotografen aufgenommen, aber es steht auch immer jemand bereit, der dich mit der eigenen Kamera fotografiert. Nach dem Fotoshooting denke ich, dass ich der glücklichste Gast auf der DISNEY DREAM bin. Ich erlebe mehr als nur eine schöne Kreuzfahrt und ich erlebe sehr schöne Momente des Glücks und wieder bin ich zehn Jahre jünger. Sie haben mir keine Kreuzfahrt verkauft, sondern ein Stück Glück.





Und ich bin fest der Ansicht, dass jeder Gast ein Stückchen Glück an Bord findet.

Unten stehen sie an, um sich mit Daisy Duck fotografieren zu lassen und auch wenn du in die Kinderaugen schaust, wie glücklich sie sind, und wenn du dann in die Augen der Eltern siehst, wenn sie sehen, wie glücklich ihre Kinder sind, dann weiß man schon, warum eigentlich die Fahrten so teuer sind und selbst die teuersten Fahrten zu den Feiertagen immer sofort ausgebucht sind.





So macht es einfach nur Spaß von oben den anderen zuzugucken, wie sie ein Stückchen Glück finden.

Dieses Atrium hat etwas magisches. Nochmals zurück zu Walt Disney: Die Menschen, die diesen Traum wahr gemacht haben, haben etwas tolles geschaffen: sei es auf der Meyer-Werft oder hier an Bord der DISNEY DREAM. Und auf einmal wird der beispielsweise der Ärger vorhin im Restaurant so klein und winzig, dass du nur noch an die schönen Momente an Bord denkst.





Disneys Botschaft ist immer: Es lohnt sich für das Gute zu kämpfen. Die Bösen werden am Schluss besiegt. Manchmal ist es auch ein wenig zuviel. Das Musical "Der König der Löwen" habe ich nach der Pause in Hamburg verlassen. Das war zuviel des Guten. Die Show "Villains" erklärt jedoch, dass das Gute nicht gäbe, wenn es nicht auch das Böse gäbe. Und so stehen die "Negativ"-Stars im Mittelpunkt dieser Show. Im Hinblick auf das Schild oben auf dem Balkon könnte ich ja fotografieren, weil ich ja ohne Blitz fotografiere, aber Cruise Director Christiaan sagt es nochmals: absolutes Fotografierverbot und es halten sich auch alle daran, weil es sich wohl rumgesprochen hat. Nur am Schluß beim Applaus habe ich dann doch fotografiert. Wir sitzen auf dem seitlichen Balkon und hier gibt es auch freibewegliche Sessel und leider auch Mütter, die meinen, dass man im Theater sich lautstark mit ihren Kindern unterhalten muss. Disney und Familienfreundlichkeit hin oder her: gute Erziehung hat bisher noch niemandem geschadet und dazu gehört auch Rücksichtnahme auf andere, die sich gerne in Ruhe die Show angesehen hätten! Ich habe mir später die Show einfach als Generalprobe nochmals in der Kabine auf meinem Fernseher geschaut. Bisher stand für mich "The Wind beneath my Wings" immer für die Schlussszene aus "Freundinnen" mit Bette Midler und Barbara Hershey als Hillary Whitney Essex stirbt und CC Bloom ihre Hand noch hält, während sie am Strand liegen... aber dass das Lied jetzt von den "Bösewichten" von Disney benutzt wird, bricht mir doch das Herz. Ansonsten ist die Show wieder erstklassig, zumal wieder das Publikum auf eine andere Weise vor der Show in die Show eingebunden wird.

Interessant ist auch das System in der Fotogallerie.





Man hält seine Karte an das Lesegerät.

Und schon bekommt man die Lage seines Ordners mitgeteilt.





Und dann läuft man zu dem Ort hin und sollte seine Bilder finden... Blöd ist nur, wenn man verbundene Buchungen hat: dann packen sie die Bilder in irgendeinen der Ordner einer beliebigen Kabine rein und wehe du hast keinen Mitreisenden mit seiner Karte dabei, um die Lage des Ordners festzustellen.

Mit deren Angboten kann ich nicht so richtig etwas anfangen.





Die D-Lounge liegt in der gemischten Zone.

D. h. hier sind sowohl Kinder als auch Erwachsene willkommen.





Drinnen findet im Moment noch etwas passendes zur Piratennacht statt.

Ich sehe mich in The District um. Die Zone nur für Erwachsene. Ein paar Lounges sind bis 21.00 Uhr auch für Personen unter 18 Jahren geöffnet, aber 21.00 Uhr werden auch sie hinaus gebeten. Dann sind die Erwachsenen unter sich. Es sind sehr schöne Bars und Lounges. Da aber noch 2. Tischzeit ist und draußen es recht warm ist und alle auf dem Pooldeck versammelt sind, ist derzeit wenig los. Übrigens sind die Toiletten auch sehr sehenswert.





Auf dem Pooldeck wurde der Pool zugefahren. So sitzen viele auf dem Boden und für die Show "Pirates in the Caribbean" (angelehnt an den Disney-Film "Fluch der Karibik" mit Johnny Depp als Jack Sparrow) wurden extra Podeste im Publikum aufgebaut, damit auch Figuren zwischen dem Publikum agieren. Da ich keinen einzigen Film dieser Reihe gesehen habe, finde ich es persönlich eher langweilig, aber der Rest hat sehr viel Spaß.

Die Inszinierung endet mit einem Feuerwerk auf hoher See.





Und dann geht es ins Cabanas zu einem Piratenbüffet, das allerdings sehr amerikanisch ist.

Aber dennoch sehr schön dekoriert.





Draußen ist Party-Time.

Fragt mich nicht wie: obwohl es nichts mehr für mich ist, weil ich nicht mehr rumhopse... aber die bisherigen Parties auf anderen Schiffen, erscheinen im Vergleich dazu an Kindergeburtstage... so abwegig ist das gar nicht... das ganze erinnert noch sehr an den Disney Club in der ARD aus meiner Jugendzeit oder High School Musical, als ich kein Jugendlicher mehr war. Und wenn an dieser Stelle Britney Spears, Christina Aguilera und Justin Timberlake (die US-Stars aus der US-Fassung des Disney Clubs: Micky Mouse Club) auf der Bühne aufgetaucht wären, hätte mich das auch nicht gewundert... Und wieder bin ich 10 Jahre jünger als zuvor, auch wenn ich nicht mitmache...

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