2014-11-02

Tag/Day 1.2 auf der/on QUANTUM OF THE SEAS in Southampton, England

Scroll down for English explanations - alternates with German explanations. - NORMALLY -
BUT UNFORTUNATELY I AM SORRY TO LET YOU KNOW:
CURRENTLY MY TIME IS SO LIMITED THAT I HARDLY CAN WRITE THE GERMAN VERSION OF THE BLOGS.
I NEED THE TIME TO WRITE THE GERMAN VERSION FIRST AS I NEED TO KEEP MY MEMORIES FRESH.
THEN I AM EXPERIENCING THE VOYAGE ONE MORE TIME WHEN I TRANSLATE IT.
ALTHOUGH I AM TEMPORARY OUT OF WORK FROM SEPTEMBER 23, 2014: I HAVE NO TIME TO DO THE TRANSLATION IN NEAR FUTURE.
SO SORRY: YOU NEED TO WAIT
OR YOU NEED TO USE THE TRANSLATOR ON GOOGLE.
THANK YOU FOR YOUR PATIENCE.



Zunächst einmal bringe ich meine Eltern auf Deck 11, Kabine 146.





Hier steckt die Schlüsselkarte von einem Gast drin.

Die Kabine macht einen tollen Eindruck.





Hier auf dem Bett muss man dann aufpassen.

Die zweite Schlüsselkarte gehört zum weißen WOW-Band und das schwarze WOW-Band gehört zur ersten Schlüselkarte, die draußen war. Ganz blöd war es für diejenigen, die dann zwei Mal dieselbe Farbe des WOW-Bandes bekamen und dann nicht mehr auseinander halten konnten, wessen WOW-Band zu wem gehört.





Für mich gab es ein blaues WOW-Band.

Allerdings eines mit einem anderen Verschluss. Meine Eltern hatten so Verschlüsse, wie normale Armbanduhren. Ich hatte diese komischen Gumminoppen und das war dann jeden Morgen ein ganz schönes Gefriemel.





Für den Rest der Kabinenbesichtigung geht es in 10276, die baugleich sind.

Toll: kleine Ablagen für mein iPhone usw. usw. und ein europäischer Stromausgang mit 230 V.





Und USB-Ausgänge. Meine Mehrfachsteckdose hätte ich bequem zu Hause lassen können.

Endlich Strom am Bett. Wichtig für Gäste, die beispielsweise medizinische Geräte über Nacht in der Nähe des Bettes anschließen müssen.





Hierüber freuen wir uns immer: Die Information, dass Dorothy von CruiseBrothers für uns die Service-Charges in Form eines OBC übernommen hat. Es lohnt sich immer Freund von Dorothy zu sein.

So professionell wurde ich noch nie zum einem cruisecritic.com-Meet & Mingle eingeladen.





Ist gut gemacht.

Jede Menge andere Papiere noch da, die ich mir jedoch nicht sofort durchlese.





Safe... alles da.

Nur die Dinger wusste ich nicht, was sie sollten. Später stellte sich heraus, dass sie eigentlich nur vom Kabinenpersonal gebraucht werden, wenn sie etwas umstellen. Sind halt im Safe dann verschwunden. Mich störten sie da nun mal.





Ein Schrank führte zu Diskussionen bei den weiblichen Gästen.

Ich bin zwar Friend of Dorothy, aber ich trage keine langen Kleider. Deswegen störte mich die untere Garderobenstange überhaupt nicht. Aber die Frauen haben sich ziemlich darüber aufgeregt, dass nirgendwo ein langes Kleid passte.





Wäschebeutel aus Papier.

Und da ich bereits morgen den Dienst nutzen muss, weil ich mit weniger Gepäck als sonst reise, interessieren mich die Preise schon.





Die Körbe in der Tür fand ich total praktisch.





Ich bekam zwei superweiche Bademantel. Meine Eltern bekamen keinen. Sie meinten aber auch, dass ich nicht danach fragen sollte.

Die Kosmetiktücher und der Fön sind nicht im Bad, sondern in der Schublade.





Der Kühlschrank wurde geöffnet.

Aber er war absolut leer. Jedes Getränk sollte man sich per Room Service auf das Zimmer bestellen. Was meint wohl der Revenue-Manager hierzu, dass man hier keinen Umsatz macht, weil nichts bereit steht.





Strom und Wärme gibt es nur bei eingesteckter Karte. Sobald man die Karte raus gezogen hat, wurde die Kabine auf 68 F (= 20° C) runter gekühlt. Ich bin allerdings Mitteleuropäer und brauche ein Raumklima von 22°C (= 72/73 F). So blieb meine Paketbox-Karte die ganze Zeit drin.

Braucht man eigentlich noch solche Schilder?





Bei den Norwegian-Neubauten aus Papenburg gibt es die Schilder nicht mehr, sondern als Anzeige, die man sich selbst zurecht drehen kann. So muss man eigentlich nicht mehr raten: hing mal die gelbe oder die blaue Seite mal an der Tür.

Das Badezimmer ist auch toll gelungen.





Im Bad meiner Eltern sieht man Shampoo, Duschgel, Body Lotion.

Bei mir wiederum nicht.





Im Programm des nachfolgenden Tages steht dann: Wenn man es vergessen hat, dann darf man seinen Kabinensteward fragen. Nun darf ich mal wieder "Bashing" betreiben. Was für andere Gesellschaften selbstverständlich ist, bekomme ich hier nur auf Anfrage. Muss ich noch meinen Kulturbeutel zeigen, dass ich es vergessen habe, um ja auch alle Voraussetzungen zu erfüllen? Es ist einfach eine Frage der Philosophie und sie entspricht eben nicht meiner Vorstellung von Serviceorientierung. Und bei der RCI-Luxusmarke Celebrity muss ich darüber noch mit dem Hoteldirektor diskutieren, ob ich es bekomme. Übrigens es hätte zwar Eis gegeben auf Anfrage, bloß gab es gar keinen Eiskübel.

Ich frage nach und bekomme es ohne Diskussionen. Allerdings hätte ich genügend eigene Vorräte mitgehabt. Man lernt ja immer dazu. Und schön, dass jemand mal wieder an eine Seifenschale gedacht hat.





Mangels Trinkgläser benutze ich kurzerhand das Zahnputzglas, um in der Kabine etwas zu trinken. In Europa soll es angeblich keine Gläser geben, die den Ansprüchen von Royal Caribbean genügt. Da kann ich bloß als ehemaliger Verkäufer des KaDeWe nur lachen. Es müssen ja nicht direkt Murano-Gläser sein... oder jemand hat sie schlicht und einfach vergessen in den Container für Bremerhaven zu packen und so bekommt das Schiff erst in New Jersey welche.

Sehr gut: Die Steckdose für den Rasierer und für die elektrische Zahnbürste.





Ablage...

Fußstütze... alles da.





Bloß 40° C ist doch eigentlich viel zu heiß, um sie als Standard zu stellen.

Es gibt bloß keine Wäscheleine (noch nicht...???).





Zum ersten Mal erlebe ich bei Royal Caribbean einen schönen Balkon.

Die Möbel möchte ich schon auf meine anderen Fahrten (insbesondere Norwegian) mitnehmen. Der Hocker für die Füße ist einfach klasse!





Was gibt es denn im Fernsehen?

Da scheint es die Registrierung für das iPhone zu geben. Nur leider funktioniert es ohne Royal IQ gar nicht. Und das konnte ich zu Hause nicht herunterladen.





Damit ich alles nutzen kann, muss ich für jeden Gast auf meinen Buchungen und für jede Attraktion mit Gefährdungspotential (zu dem ein NorthStar genauso zählt, wie ein FlowRider und RipCord) einen Haftungsausschluss erklären.

Nur blöd, wenn das ganze nicht nicht funktioniert und dauernd mit Fehlermeldungen endet. Beschäftigungstherapie, Teil des Unterhaltungsprogramms oder einfach Cross-Selling für Entspannungsmassagen im Spa-Bereich?





Keine Filme für Erwachsene, obwohl es dafür extra ein Auswahlfeld gibt.

Dafür kann ich mir im deutschsprachigen Unterhaltungskanal ein paar Serien kostenlos ansehen.





Und es gibt sogar einen deutschsprachigen Fernsehkanal: RTL.

Und ich möchte alles papierlos: keine Einzelbelege und die Schlussrechnung auch papierlos. Finde ich gut.





Bereits beim Online-Check-In zu Hause werde ich auf das neue Spielzeug Royal IQ hingewiesen. Nur jeder Versuch zu Hause mit Hochgeschwindigkeits-Zugang scheitert. Das Royal IQ ist im AppStore nicht freigeschaltet.

Jetzt an Bord versuchen 3.000 Gäste gleichzeitig bei extrem langsamen Leitungen das Royal IQ-App herunterzuladen. Es ist so geschaltet, dass man den AppStore  für iOS (und auch über Google Play für Android) kostenlos erreichen kann. Um 16.54 Uhr fange ich damit an.





2:10 Stunden später: immer hin habe ich 44% weniger Akkuleistung und schon ca. 3/5 geschafft das App herunterzuladen...

Und dann irgendwann um 19.23 Uhr habe ich es endlich geschafft... Der PIN, der vorhin auf dem Fernseher zu sehen war, gilt nicht mehr.





Nun will ich mir mal doch einen Internet-Zugang kaufen... und stelle fest: für Rabatte brauchst du einen Discount-Code. Also muss ich doch mal lesen...

Tja... da habe ich wohl das Blatt für meinen Nachbarn bekommen... ich wohne ja nicht 10278 sondern 10276.





Meine Eltern nutzen das alles eh nicht, also nehme ich mir erst mal deren Blatt, um alles einzugeben.

Für 190 USD kaufe ich mir einen Internetzugang für ein Gerät gleichzeitig für die gesamte Dauer der Reise. Das sollten mal die anderen Gesellschaften genauso handhaben und vor allem ihre eigene Tochter Celebrity. Auf der CELEBRITY MILLENIUM war es im April 2014 eine Katastrophe. Aber da habe ich schon gehört, dass sich auch zwischenzeitlich verbessert haben soll.





Am 27.10.2014 bekam ich eine Mail, dass leider unser Chef's Table komplett für den 09.11.2014 überbucht sei und es wurden mir Alternativ-Termine angeboten. Leider hatte man am 27.10.2014 keinen Zugang mehr auf seine Restaurant-Buchungen, so dass ich denen angeboten habe, dass sie eine beliebige Restaurant-Reservierung tauschen könnten.

Zu meinem Erstaunen stelle ich jedoch an Bord fest: Der Termin für den Chef's Table ist immer noch am 09.11.2014 eingetragen. Wir sollten dann eigentlich im Izumi essen, aber dafür haben wir nie eine Reservierungsbestätigung bekommen. So musste ich dann doch selbst zum Izumi. Dort war von dem Tausch nichts bekannt, und obwohl alles ausgebucht war, wurde uns zugesichert, dass wir für den 09.11.2014 abends einen Tisch bekommen. Man hat uns einfach mit einem Kugelschreiber auf die Reservierungsliste aufgenommen.





Nun stehen wir beim 04.11.2014 auch mit dem Chef's Table drin. Das kann ja noch richtig lustig werden. Zufällig sehe ich dann aber die Termine für heute Abend: 17.45 Uhr für Chic und 18.30 Uhr für Mamma Mia??? Stand ich unter dem Einfluss von Medikamenten, als ich die Buchungen vorgenommen habe?

Nie im Leben hätte ich so gebucht und prüfe meine Buchungsbestätigung: 20.15 Uhr. Soviele Schmerzmittel bekam ich ja nicht einmal nach der OP, dass ich nicht mehr wüsste, wie man Tische und Plätze im Theater bucht. Über die Änderung wurden wir leider nicht im Vorwege informiert. Meine Eltern bekamen noch zwei Tickets für eine Zusatzshow und ich leider nicht mehr, weil zu diesem Zeitpunkt der Kabinenrundgang der cruisecritic.com-Mitglieder stattfinden sollte. Ich hatte mich sehr auf Mamma Mia gefreut und mir ist die Lust jetzt schon vergangen. Es gibt ja keine klassichen Produktionshows. Du musst 15 Minuten vorher da sein, damit deine Reservierung nicht verfällt. Also 18.15 Uhr. Um 18.00 Uhr öffnet erst das Windjammer. Also kannst du noch nicht einmal vorher essen und hinterher wird kurz nach Ende der Show bereits das Büffet wieder geschlossen. Vom 17.45 Uhr bis 18.00 Uhr im Chic zu essen ist genauso blöd. Es liegt genau am anderen Ende des Schiffes und mit meinen Eltern kann ich nicht schnell von einem Ende zum anderen Ende laufen.





Es gibt eine weitere Show im Starwater im Two 70°. Im Internet gab es dazu kein Angebot, sonst hätte ich längst reserviert und als man am Guest Services fragte, hieß es bloß, alle Tickets sind vergriffen. Sorry, aber so macht kreuzfahren für mich keinen Spaß. Weder will ich meine Sekretärin (sorry Selma!) mit in den Urlaub nehmen, noch meinen Notar, der an jedem Tag im Internet die Angebote überprüft. Das ist für mich keine Erholung. Deswegen mag ich genauso wenig das Angebot auf den neuen Norwegian-Schiffen, in denen auch ständig etwas vorgebucht werden muss. Nur da gibt es eine Box-Office und man muss sich nicht tagelang an den Guest Services anstehen. Ich gehöre zu den Gästen, die sich im Vorfeld um alles kümmern und nichts dem Zufall überlassen. Dafür erwarte ich auch eine gewisse Zuverlässigkeit seitens der Kreuzfahrtgesellschaft. Das ist hier ist jedoch organisiertes Chaos.

Und was soll der Blödsinn wieder? Wir haben doch schon für jeden Abend eine Reservierung für das Abendessen (zum Glück: diejenigen, die nicht reserviert haben, guckten ein wenig blöd aus der Wäsche, weil sie als Walk-Ins zum Teil sehr lange anstehen mussten). Für uns wurde an jedem Abend im Grande ein Tisch reserviert. Das ist das formelle Restaurant. Wer will denn schon an acht Abenden im Anzug auftauchen und an acht Abenden das selbe Speiseangebot haben?





Der Ärger zog sich fort: mit dem Gepäck. Das Gepäck meiner Eltern wurde einfach vor die Tür gestellt, ohne dass jemand geklopft hat. Da die Türen aber nach außen aufgehen, kamen wir kaum noch raus, weil zwei schwere Koffer schiebt man nicht einfach beiseite.

Meine Koffer waren bis zur Abfahrt des Schiffes nicht da. Sie waren ja zeitgleich vormittags in Southampton übergeben worden. Wozu eigentlich der Aufwand mit RFID-Tags, wenn sie nicht verwendet werden? Wenn man dann auf Royal IQ so eine Nachricht liest, möchte man am liebsten die Brücke stürmen und den Kapitän zwingen das Schiff umzudrehen. Und wenn man dann auf der App so Bild sieht, dass Mamma Mia empfohlen wird, dann fühlt man sich nur noch verhöhnt als Gast.





Um 19.30 Uhr habe ich Glück gehabt und tatsächlich den Guest Services telefonisch erreicht. Man wollte den Luggage Supervisor informieren. Um 20.00 Uhr kam dann der 1. Koffer. Bis 22.00 Uhr kam dann auch der 3. Koffer. Ich bin ja nicht zum ersten auf einem brandneuem Schiff (NORWEGIAN PEARL, NORWEGIAN EPIC, NORWEGIAN BEAKAWAY, EURODAM, ROYAL PRINCESS) unterwegs, aber so katastrophal lief es bisher noch nie.

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