2014-11-07

Seetag/Day at Sea 6 auf der/on QUANTUM OF THE SEAS

Scroll down for English explanations - alternates with German explanations. - NORMALLY -
BUT UNFORTUNATELY I AM SORRY TO LET YOU KNOW:
CURRENTLY MY TIME IS SO LIMITED THAT I HARDLY CAN WRITE THE GERMAN VERSION OF THE BLOGS.
I NEED THE TIME TO WRITE THE GERMAN VERSION FIRST AS I NEED TO KEEP MY MEMORIES FRESH.
THEN I AM EXPERIENCING THE VOYAGE ONE MORE TIME WHEN I TRANSLATE IT.
ALTHOUGH I AM TEMPORARY OUT OF WORK FROM SEPTEMBER 23, 2014: I HAVE NO TIME TO DO THE TRANSLATION IN NEAR FUTURE.
SO SORRY: YOU NEED TO WAIT
OR YOU NEED TO USE THE TRANSLATOR ON GOOGLE.
THANK YOU FOR YOUR PATIENCE.



New York rückt immer näher. Aber noch sind wir drei Tage an Bord. Ein wunderschöner Morgen beginnt.





Und sogar ein wunderschöner Sonnenaufgang.





In der Kabine gibt es keine Strandtücher, so besorge ich mir mal ein Handtuch vom Pooldeck.

Ist ja doch immer etwas Salz auf den Liegestühlen.





Es geht zum Frühstück hoch ins Solarium Café. Das Frühstück wird von Devin Alexander vorbereitet und ist kostenlos. Reservierungen werden nicht angenommen. Hier wirkt alles frischer, appetitlicher und gesünder, aber es gibt eben nicht unbedingt alle klassischen Sachen. Eier gibt es nur als Quiche-Gerichte. Speziell die mit Früchten angereicherten Wässer sind lecker. Lediglich die "klassischen Kohlenhydrate" verwundern. Man zwar weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichten. Aber ohne kann man den Tag nicht überstehen. Und morgens braucht man sie, um den Tag zu überstehen.

Die zwei wichtigsten Frauen an Bord: Devin Alexander und Restaurant Managerin Lirene van Zyl. Man muss unbedingt Pralinen, Blumen, Champagner, Parfüm, Nerze, Schmuck usw. mitbringen... Wie soll ich sonst sicherstellen, dass ich immer einen Tisch morgens, mittags und abends bekomme???





Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall und ich freue mich schon beide im April auf der ANTHEM OF THE SEAS zu sehen. Ich bin mal gespannt, ob sie mich wiedererkennen...

Die Schlange sieht kürzer aus als gestern. Und es ist nicht so windig und kalt wie gestern. Eine gute Gelegenheit, vielleicht doch mal einen Versuch zu wagen.





Kurz vor 08.30 Uhr...

North Star ist bereits in Betrieb.





Und man wird kurz über dem Meer geschwenkt.

Zufällig kommen meine Eltern vorbei, aber mein Vater möchte nicht mit und meine Mutter setzt meinen Vater kurzerhand in einen Liegestuhl, damit er sich sonnt. 09.30 Uhr und wir sind nur ein paar Meter weiter. 10.30 Uhr und noch immer nicht am Ziel. Wenigstens kommt ein Bartender vorbei, der mir einen ungekühlten Red Bull. Darüber wird sich der Onboard Revenue Manager freuen. Uns trennt nur noch die letzte Treppe, als der Betrieb still steht, weil sich die Tür nicht schließen lässt. 11.15 Uhr erreichen wir die Zustiegsplattform und können um die Ecke sehen, dass die Schlange immer noch sehr sehr lang ist. Später hören wir von Gästen, die z. B. vier Stunden gestanden haben. Es soll aber bald ein Ticketsystem eingeführt werden. Meine Mutter und ich werden fotografiert, bevor in die Gondel einsteigen. Die Fahrt ist imposant. Es geht einmal über 45° über die offene See und dann 90° hoch. Mir wird gesagt, dass gestern nur 45° nach oben gefahren wurde.





Ein toller Blick über die QUANTUM OF THE SEAS.

Ein letztes gemeinsames Bild. Es sind zum Glück nur so wenige Gäste immer gleichzeitig in der Gondel, dass alle sich zwischendurch bewegen können. Es sind nicht für alle Sitzplätze vorhanden. Der Aufzug für Schwerbehinderte war zum Zeitpunkt unserer Fahrt noch nicht in Betrieb.





11.30 Uhr und der ganze Spaß ist nach drei Stunden zu Ende.

Und nun bekommt das gute Stück eine ganz andere Bedeutung.





Ich gehe mal das Softeis probieren.

Als ich komme gibt es nur eine Sorte. Mein Vater hat mir erzählt, dass normalerweise mehrere Sorten bereit stehen.





Nur ein ganz kleines bisschen... zum Probieren...

Mittags bin ich mit Carolyn und Teijo im Jamies Italian verabredet. Zuvor war Seenotrettungsübung für die Crew und deswegen konnten sie nicht alles für das Mittagessen vorbereiten. So teilt man uns mit, dass es die normale Zuzahlung kostet, aber man nicht alles bestellen kann. Sind unter meinen Lesern West-Berliner, die noch den Film "Meier" aus dem Jahre 1996. U. a. gab es eine Szene mit Dieter Hildebrandt als Kellner in der Ost-Berliner HO-Gaststätte "Gastmahl des Meeres"... Man sollte nicht fragen, ob sie etwas haben, sondern sagen, was man wollte... und dann kam ein "Haben wir nicht...". Genauso kam ich mir auch vor. So esse ich nur ein paar Mozarella-Kugeln und lasse mir eine Portion Spaghetti Bolognese passieren. Aber viel esse ich davon nicht. Auch nur vom tollen Johannisbeer-Sorbet kann ich nur ganz wenig essen. Zumindest habe ich aber mal alles probiert und ich freue mich auf April 2015, wenn ich hoffentlich ein wenig mehr davon essen kann.





Trotz eingeschränktem Angebot haben wir unseren Spaß. An der stelle erzählt mir auch Carolyn, dass Royal Caribbean auf die Geschichte mit den 15% Service-Gebühren im Johnny Rocket's reagiert hat und der Aufschlag wieder abgeschafft wird.

Noch ein paar Selfies. Auch mit unserem Kellner Zoltan Papp. Er ist aus Ungarn und so muss ich mit ihm durchsprechen, ob nun die Salami aus Italien oder Ungarn die beste der Welt ist. Er und ich sind uns einig.





Ich bin mal wieder auf der falschen Seite und muss die "I-95" überqueren, um in die Bordklinik zu kommen.

Leider ist es immer noch nicht ruhig genug für eine Messung. 96.8 kg als Orientierung. Nicht übel.





Das ist übrigens die nette Arzthelferin, die mir meine Fäden gezogen hat: Lindi di Villiers.

So die ersten Sachen lösen sich, z. B. diese Lampe.





Überall werden neue Kunstwerke in Betrieb genommen. Hier machte es Spaß einfach zuzugucken, wie man "jemand" die Fotos "aufwertet".

Und auch der Staubsauger macht Spaß. Ich hätte ja einen für zu Hause "geklaut"... aber da sie alle mit den Stationen der Kabinenstewards markiert sind, will ich das keinem antun... Nicht, dass er hinterher vom Gehalt abgezogen wird.





Abends geht es ins Chic zum Essen. Gegenüber im Grande werden Jackets für diejenigen bereitgehalten, die hier ohne Jacket speisen wollen.

Um es vorab zu sagen: Das Chic war so ziemlich das Beste, was wir an den kostenlosen Restaurants erlebt haben. Auf einem Niveau, wie bei anderen Zuzahlrestaurants!





Das Essen fing gut an: die Brioche-Brötchen sind so weich, dass ich sie essen kann. Auch mag ich diese Olivenpaste. Auch dieses Tomaten-Gurken-Tartar ist perfekt für mich. Und wieder mal Fisch- oder Krebsfleischfrikadelle. Der Fisch ist wohl spitzenmäßig, nach Aussage meines Vaters. Auch die Desserts sind alle gut. Mein Vater meint, dass man sein Schokoladendessert als "007" garnieren könnte. Unser perfekter Gastgeber des Abends ist Bogder Nicolae Ilies.

Wir haben Karten für das Theater. Man hat eigentlich eine Katze im Sack gekauft, weil immer ja im Programm nur stand: Gastkünstler Nummer X. Heute am Abend: Analiza Ching.





So eine Violin-Virtuosin wie Vanessa Mae.

Leider war das ganze viel zu laut, so dass ich schnell wieder raus gegangen bin. Irgendwie kam ich mir vor wie bei Holland America, weil viele ihrer Gäste schlechter hören.





Ich gehe ins two 70°, um dort StarWater zu sehen. Ich treffe zu einem so frühen Zeitpunkt ein, dass ich noch bis zur Bar komme. Alle anderen Plätze sind schon belegt. Die Bar ist seitlich angeordnet. Man sieht von hier aus wirklich nicht gut. Um es kurz zu machen: Man braucht für diese Show einen Platz in der Mitte, weil eine Interaktion zwischen den Ereignissen auf der Bühne und auf der Hintergrundprojektion stattfindet. An der Bar habe ich Glück: einer der Barkeeper meint, dass er mir schlecht etwas für ein Glas Wasser mit etwas Cranberry-Juice berechnen könnte. Das ist sehr nett. Ich würde gerne seinen Namen erwähnen, aber das gibt möglicherweise Ärger. Ich hätte ja sehr eine Cola oder einen alkoholfreien Cocktail getrunken, aber zu diesem Zeitpunkt ist es mir einfach noch nicht möglich. Zurück zur Show: ich mag sie eigentlich nicht. Sie ist innovativ. Ich hätte mir gewünscht, dass die Lieder in einem Original hintereinander durchgesungen hätten. Ich mag schon bei Glee die Mash-Ups (Verbinden mehrerer Lieder, bei denen immer zwischen den einzelnen Stücken hin und hergewechselt wird) nicht. Also hier in der Show erst recht nicht. Ich mag keine Seilakrobaten, obwohl die Männer an den Seilen äußerst attraktiv waren. Das Finale ist jedoch fantastisch: eben diese Interaktion zwischen den Ereignissen auf der Bühne und der Hintergrundprojektion. Dafür braucht man wiederum einen Sitz möglichst in der Mitte und dafür braucht man wiederum eine Karte, damit man frühzeitig rein kann (wobei ich nicht mal weiß, ob wirklich eine Zugangskontrolle stattfindet). Leider gelingt es mir nicht bis zum Ende der Fahrt nochmals hinzugehen. Ich hätte gerne das Finale nochmals von der Mitte aus zu sehen.

Im oberen Bereich der two 70° ist die Bibliothek. Man sie direkt an einen Kabinentrakt angrenzt, soll man sie nur von über two 70° betreten, obwohl eine Tür in den Kabinengang führt.





Hier gibt es ein paar Gesellschaftsspiele.

Hier gibt es ein paar Leseecken.





Man trägt sich selbst die Bücher ein, die man sich ausleiht.

Zufällig entdecke ich diese Wand.





Und zufällig entdecke ich diese Karte: Der Hinweis mit dem LGBT bzw. Friends of Dorothy-Treffen. Schade. Ich hatte danach gefragt. Auf der NAVIGATOR OF THE SEAS war das Schild mit den Veranstaltungshinweisen immer sehr groß in der Nähe der Rezeption. Als ich gefragt hatte, konnte mir niemand sagen, wo das Schild ist und meinte nur, dass man meine Anfrage weitergibt. Zurückgerufen hat leider keiner.

Die Antwort steht mittlerweile im Tagesprogramm. Und das war ja wiederum früher nicht der Fall. Statt dass man schreibt, wo man es auf dem Schiff findet, könnte man ja auch direkt schreiben, wann und wo die Veranstaltung stattfindet.





Mich laust der Affe... mitten in meiner Kabine.

Und zum ersten Mal kann ich mich nicht auf die Uhr am Telefon verlassen... Sie geht drei Stunden vor.

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