2014-11-04

Seetag/Day at Sea 3 auf der/on QUANTUM OF THE SEAS

Scroll down for English explanations - alternates with German explanations. - NORMALLY -
BUT UNFORTUNATELY I AM SORRY TO LET YOU KNOW:
CURRENTLY MY TIME IS SO LIMITED THAT I HARDLY CAN WRITE THE GERMAN VERSION OF THE BLOGS.
I NEED THE TIME TO WRITE THE GERMAN VERSION FIRST AS I NEED TO KEEP MY MEMORIES FRESH.
THEN I AM EXPERIENCING THE VOYAGE ONE MORE TIME WHEN I TRANSLATE IT.
ALTHOUGH I AM TEMPORARY OUT OF WORK FROM SEPTEMBER 23, 2014: I HAVE NO TIME TO DO THE TRANSLATION IN NEAR FUTURE.
SO SORRY: YOU NEED TO WAIT
OR YOU NEED TO USE THE TRANSLATOR ON GOOGLE.
THANK YOU FOR YOUR PATIENCE.



Das Chaos beginnt am Morgen: der Zettel von gestern Abend... Ich habe nicht umgestellt, und offensichtlich an Bord auch nicht. Am Telefon kann man sich immer über die aktuelle Zeit informieren.





Aber wir haben Dienstag. In dem Fahrstuhl steht noch Montag.

Und in dem Fahrstuhl ist es zeitlos. Warum hat man eigentlich nicht einfach eine elektronische Anzeige mit aktuellem Datum und Uhrzeit?





Nun ich wage mich heute auch mal zu Guest Services: Mein Douglas Ward soll unterschrieben werden. Dann würde mich interessieren, wie es aktuell um die Service Charge steht. In vier Jahren hat sich ja viel geändert und es gibt weder Gutscheine noch Umschläge, sondern eine Abbuchung vom Bordkonto. Und ich hätte gerne ein anderes WOW-Band, weil mich der Verschluss nervt. Aber das gibt es leider nicht für meine Sammelstation. Leider kann mir auch keiner sagen, wo die Tafel mit den Informationen für die Friends-of-Dorothy-Treffen ist.

Das Warten ist nicht so schlimm. Es sind nicht alle Schalter besetzt, und so kann immer schön den Wellen zugucken. Außerdem sollte man wissen, dass man rechts schneller dran kommt als links. Rechts ist nämlich das Backoffice und wenn jemand mit einem Tablet rauskommt wird immer der erste gefragt, ob ihm weitergeholfen wird. Außerdem wechsel ich dort Geld. Karten gibt es weder für Starwater noch für Mamma Mia. Ich soll einfach versuchen so reinzukommen.





Immer mehr Royal IQ-Terminals werden aufgestellt. Der Ausflugsschalter ist ja nur noch durch einen Royal IQ-Mitarbeiter besetzt, der erklärt, wie man selbst Ausflüge bucht.

Ich gehe in die Bordklinik, weil ich mir die Fäden ziehen lassen will. Ich war schon am Morgen da, aber wegen des starken Seegangs war die Klinik besonders voll und es war ein echter Notfall zu behandeln. Man bat mich vor der Nachmittagsöffnung etwas früher zu kommen und mich vor Beginn der Sprechstunde bereits zu behandeln.





Hier kann man sich an Spucktüten und Reisetabletten einfach selbst bedienen.

War mir weniger gefällt: es gibt gar keine Handdesinfektionsspender am Eingang. Gerade hier fände ich es wichtig.





Ohne Karte läuft hier gar nichts. Das WOW-Band kann hier nicht genutzt werden. Ich bekomme noch eine Salbe für die nächsten Tage mit. Ich wurde auf dem OP-Tisch behandelt, so dass ich im Spiegel der OP-Lampe zugucken konnte. Wegen des Seegangs hatte ich Angst, dass die Schere oder das Skapell der Schwester aus der Hand gleitet und ich als erste Leiche der QUANTUM OF THE SEAS Geschichte mache. Statt mich zu betäuben hat sie ständig Witze erzählt und ich durfte mich ja nicht bewegen beim Lachen. Das ist sehr gemein... und das ist eine Art Folter!

Leider stellte sich heraus, dass ich noch aus den OP-Wunden heraus blute, wenn ich auf dem Bauch schlafe. Ich erkläre das Camilla, die selbstverständlich sofort das Bett für mich neu bezieht und ich klebe die Wunden mit Pflaster zu, die ich noch aus dem St. Josefskrankenhaus in Heidelberg mitgenommen habe.





Was ich nicht mehr sehen kann: Mein Magnesium-Drink, der mich vor Wadenkrämpfen und Verdauungsproblemen bewahren soll. Nur habe ich für mich entschieden, dass 900 mg pro Tag zu viel sind und auf 300 mg pro Tag runterreduziert.

Probleme gab es auch ständig mit den Fahrstühlen. Es konnte schon mal passieren, dass man links im Fahrstuhl nichts drücken konnte und nur auf der rechten Seite im Fahrstuhl sein Zielstockwerk drücken konnte.





Die ersten Kabinen sind auch schon mal stunden- oder tagelang OUT OF ORDER (Außer Betrieb).

Ich gucke mich beim Frühstück im Windjammer Café um. Leider gibt es dort keine laktosefreie Produkte (nur Sojamilch, aber keinen Sojajoghurt o. ä.).





Hier ist also einer der Getränkeautomaten, wenn man ein entsprechendes Getränkepaket gekauft hat. Ich hatte keines gekauft und konnte es daher nicht nutzen.

In einem Bereich gab es ein asiatisches Angebot, aber leider kein Congee (Reisbrei).





Es gab aber Miso-Suppe.

Und mit den entsprechenden Suppeneinlagen, war es richtig gut.





So hatte ich fast das perfekte Frühstück für mich.

Zwischendurch wurden noch Brotstationen aufgebaut, damit man nicht immer zur Bäckerei laufen musste.





Noch nicht alles ist fertiggestellt.

Mit meinen Eltern gehe ich auf Entdeckungstour auf dem Schiff: Das Solarium mit dem Blick nach vorne gefällt allen gut. Man muss sehr früh kommen, um hier einen schönen Platz zu finden. Niemand greift ein, wenn hier Plätze nur mit Handtücher belegt werden. Der Sportplex ist nichts mehr für Ältere wie meinen Eltern. Da war die Eislaufbahn auf der NAVIGATOR OF THE SEAS schon besser, weil es dort auch Eislaufshows gab, an denen Ältere ihre Freude hatten. Aber meine Eltern machen weder beim Zirkus mit, noch fahren sie AutoScooter. Die gab es nur abends, wenn die meisten beim Abendessen saßen. Tagsüber haben wir sie nie gesehen. Das two 70° ist tagsüber quasi das Wohnzimmer der Passagiere. Besonders schön ist der Verbindungsgang auf Deck 5 zum hinteren Teil des Schiffes. So eine Oase der Ruhe.





Noch mehr Eindrücke vom Schiff als Selfies mit meinen Eltern.

An Bord gibt es auch ein Geldautomat. Karte eingeben. PIN eingeben. Grün bestätigen. Abheben (Withdrawel), Kreditkarte (From Credit Card), Betrag eingeben, Quittung (Press if yes), Gebührenbestätigung (Continue Transaction).





Ich will etwas zum Mittag essen: Im MIchael's Pub gibt es allerdings kein englisches Pub-Essen, wie bei Princess oder Cunard.

Ganz schön bunte Mischung. Aber das hebe ich mir für die ANTHEM OF THE SEAS auf. Man bekommt auch Mittagessen im Vintage. Man erklärt mir aber, dass es keine Karte gebe und es Tapas wären.





So endet meine Suche im American Icon. Leider gibt es an jedem Tag das selbe Angebot zum Mittagessen, so dass man es nicht mit einem klassischen Hauptrestaurant vergleichen kann und 80% der Abendangebotes entspricht dem Mittagsangebot, so dass es später leider reich langweilig dort wird. ich bestelle mir eine Cola, weil ich eine brauche, aber viel trinke ich nicht davon. Bisher kannte ich allerdings nicht spezielle Dosen für die Luft- und Seefahrt. Es gibt nur eine Suppe im American Icon: New England Clam Chowder. Allerdings sowohl mittags als auch abends. Das Hähnchen mit Waffeln wurde wohl bis zum Ende unserer Reise wieder abgeschafft, weil wohl die Waffeln als Beilage nicht so gut ankamen. Ich habe mir die Beeren von dem French Toast runtergekratzt. Insgesamt bekommt mir leider das Essen hier nicht so gut.

Man kann sich in der Kabine am Bildschirm alle Belege ansehen. So sehe ich auch, dass sie für die Sojamilch 0,50 USD extra berechnet haben. 15% auf 4,00 USD = 0,60 USD und ich habe noch 1,00 USD extra gegeben.





Etwas ganz merkwürdiges: als ich gerade auf der Toilette bin, erklingt ein deutscher Rap-/Hip-Hop-Song... und mein Eindruck: es kam aus der Kloschüssel. Wahrscheinlich bin ich doch überarbeitet. Das glaubt mir doch kein Mensch.

Im Fernseher geht später mal wieder nichts.





Dafür kann man jetzt auch über den Fernseher den Kabinenservice anfordern.

Das sieht so amtlich aus, aber das ist bloß Werbung.





Abends bekommen wir ein weiteres Buch als Geschenk.

Ich genieße ein wenig Sonne auf dem Balkon.





Meine Eltern mögen ihr Handtuchtier.

Und auch ihren Kabinensteward Fernando Johnson.





Als wir heute einen Terminal finden, der das WOW-Band einlesen kann, wird kein Bild von uns gefunden. Die Abfrage beginnt: an Land, an Bord, unbekannt.

Danach gibt man den Tag der Aufnahme ein.





Und dann den Anlass.

So finden wir bei den Restaurants alle Bilder des Tages.





Und bald finden wir auch unser Bild und können es speichern. Klasse System.

Als es abends zum Abendessen geht, will nachgucken, wann es eigentlich anfängt. Aber leider funktioniert mal wieder nichts.





Ich rufe mal wieder unter 7000 an - die Restaurant-Hotline - aber leider meldet sich dort keiner.

Und dann habe ich Glück, dass ich mal bei Guest Services durchkomme: 18.30 Uhr.





Der Abend beginnt in der Schooner Bar. Allerdings ist kein Bereich extra für die wartenden Gäste. Auf jeden Fall wird man aus dem Eingangsbereich des Chops Grille weggejagt, wenn man zu früh kommt. Für 85,00 USD (2014) darf man keinesfalls erwarten, dass man so behandelt wird, wie bei Princess, Carnival oder Norwegian. Man darf auch nicht mehr erwarten, dass beim Chef's Table der Chef die ganze Zeit dabei ist, man ein gemeinsames Foto, eine Schürze oder ein signiertes Kochbuch bekommt. Das gibt nur bei den anderen. Ich hatte im Vorfeld mein Problem besprochen und man versprach mir, dass ich mit vollem Vergnügen teilnehmen kann. Aber direkt beim Willkommens-Champagner muss ich aussteigen. Ich bekomme den ganzen Abend Cranberry-Saft-Schorle statt Wein. Ein Sommelier (gemeinsam mit einem weiteren Helfer) betreut uns den ganzen Abend in einem Nebenzimmer des Chops Grille. Mein Salat-Gang, mein Hummer-Gang, mein Pasta-Gang und mein Filet-Gang werden passiert. Der Salatgang schmeckt wie eine tolle Cocktailsauce. Die Suppe ist nicht so ganz meins. Der Hummer-Gang schmeckt nach Baby-Gourmet-Brei und meine Mutter meint, dass das sogar besser schmeckte, als der Hummer selbst, den sie hatten. Der war auf jeden Fall um klassen besser als am Vorabend im Grande. Für mich wird nämlich alles neu abgeschmeckt. So erfahren wir, dass der Pasta-Teig von Jamie's Oliver Italian kommt. Das schmeckt auch richtig gut. Sie merken allerdings, dass es nichts bringt, dass sie mir alles vom Volumen her vergrößern, da ich nur sehr wenig esse. So wird mein Filet-Gang in einer Schale serviert, in der ein größeres Ei reinpassen würde. Ich finde es klasse, wie sie mir entgegenkommen. Zwischenzeitlich bekommen wir Besuch. U. a. vom Kapitän Srecko Ban. Da er uns nicht kennt, aber alle anderen, die wohl echte Stammgäste von Royal Caribbean sind, werden wir ignoriert. Darüber ärgert sich mein Vater, aber das erfahre ich erst einige Tage später. Es finden ein paar nette Gespräche statt, allerdings ist es so: die anderen kennen wohl keine anderen Gesellschaften als Royal Caribbean und können daher so meine Beobachtungen, die ich in Vergleich zu den anderen sehe, nicht nachvollziehen. Auch als ich später nachfrage, warum es Chef's Table heißt, wenn kein Chef dabei ist, kommt der zuständige Chef Daniel Trujillo. So entstehen doch noch ein paar Bilder von der Gruppe mit dem Chef. Zu den Gängen wurden die passenden Weine serviert. Meine Eltern bekommen Wasser, weil sie ja auch keinen Wein trinken. Der Abend endet dann später wieder in der Schooner Bar, in der zwischenzeitlich eine Art Sing-A-Long stattfindet.

Es gab für die Leistung vom Sommelier Momcilo Zdravkovic und des Galley-Teams ein sehr hohes Trinkgeld. Das hat bislang nur eine einzelne Kellnerin bekommen, weil sie zwei Stunden vor ihrem eigentlichen Schichtbeginn gekommen ist, um meinem Wunsch zu folgen, von ihr bedient zu werden. Aber er hat eine tolle Leistung erbracht und ich bin dem Galley-Team unter Daniel Trujillo dankbar, dass ich an diesem Abend alles genießen konnte, auch wenn ich nicht die von früher gewohnten Mengen, zu mir nehmen konnte. Ein ganz toller Abend!!!

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